Herbst 2026 | Junger Dokumentarfilm

Primadonna or Nothing

Juliane Sauters Kinodokumentarfilm begleitet drei Sängerinnen auf ihrem Weg und beobachtet die Hingabe und Leidenschaft, die die Opernwelt von ihnen fordert.

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Stand

Drei Frauen in unterschiedlichen Lebensabschnitten verbindet eine kompromisslose Leidenschaft: die Oper. Ein intimes Porträt dreier Künstlerinnen zwischen Triumph und Zweifel, Aufstieg und Verzicht – und über die radikale Entscheidung, das Leben der Oper zu widmen.

Aufbruch und Ambition

Valerie Eickhoff steht am Beginn ihrer Karriere. Talentiert und ehrgeizig, aber unzufrieden mit ihrer Rolle als Zweitbesetzung, sucht sie ihren eigenen Weg. Die Teilnahme an einem internationalen Gesangswettbewerb wird für sie zum entscheidenden Schritt – zwischen Hoffnung, Zweifel und dem Wunsch nach Durchbruch.

Weltruhm und Erschöpfung

Angel Blue hat erreicht, wovon viele träumen. Die amerikanische Grammy-Gewinnerin singt auf den größten Bühnen der Welt. Doch nach 15 Jahren ohne Pause zeigen sich die Schattenseiten des Erfolgs: permanenter Erwartungsdruck und körperliche Erschöpfung. Für Angel Blue stellt sich die Frage nach den eigenen Grenzen.

Vermächtnis einer Legende

Renata Scotto ist eine der bedeutendsten Sopranistinnen ihrer Zeit. In ihrer Heimatstadt Savona blickt sie auf ein Leben im Rampenlicht zurück. Auch wenn sie nicht mehr singen kann, bleibt ihr Einsatz für die Oper ungebrochen – als Mentorin und als Ikone.

Vier Filme beim „Jungen Dokumentarfilm” 2026

Die Filme der Reihe „Junger Dokumentarfilm” 2026 eint ein zentrales Thema: Menschen, die für Sichtbarkeit kämpfen – und dabei an Grenzen stoßen. Ob auf der Opernbühne, im Fernsehstudio, auf Tournee oder in der jungen Musikszene des Kosovo: Die Protagonist:innen dieser insgesamt vier Filme leben in Rollen, die sie sich selbst erarbeitet haben oder die ihnen zugeschrieben wurden. Sie streben nach Anerkennung, Wahrheit und Ausdruck – und geraten dabei in Spannungsfelder aus Erwartung, Erschöpfung, Täuschung und politischer Unsichtbarkeit.

Die vier Dokumentarfilme entstanden in enger inhaltlicher Zusammenarbeit mit der Redaktion Dokumentarfilm des SWR und wurden vom SWR sowie von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg gefördert.

„Primadonna or Nothing”

voraussichtlich Herbst 2026, im SWR in der Staffel „Junger Dokumentarfilm”

Das Bild zeigt die ehemalige Opern-Diva Renata Scotto (Mitte) bei Proben zu einer Freiluft-Aufführung von La Voix Humaine.
Die Opern-Diva im Ruhestand gibt ihr Wissen weiter – Renata Scotto (Mitte) gibt Regie-Anweisungen für eine Freiluft-Aufführung von La Voix Humaine. Sebastian Ganschow Bild in Detailansicht öffnen
Die Regisseure Benjamin Rost (li.) und Erec Brehmer (re.) vor einer Videowand mit dem Portrait von Filmfälscher Michael Born
Die Regisseure Benjamin Rost (l.) und Erec Brehmer vor einer Videowand mit dem Portrait von Filmfälscher Michael Born, der in den 1990er Jahren mit gefälschten Dokumentarfilmen Schlagzeilen machte. Bild in Detailansicht öffnen
Suada Abazi (re.), Leadsängerin der Indie-Band Zwada, spielt mit ihrer Freundin Agnes Qerimi (li.) in einer Bahnhofs-Unterführung.
Junge Musik im Kosovo: Suada Abazi, Leadsängerin der Indie-Band Zwada, spielt mit ihrer Freundin Agnes Qerimi (li.) in einer Bahnhofs-Unterführung. Essence Film Bild in Detailansicht öffnen
Philipp Feldtkeller alias Howie (Mi.) mit Bandkollegen bei einem Auftritt
Arrangeur, Mastermind und Gittarist: Philipp Feldtkeller alias Howie bei einem Auftritt in Konstanz BEWEGTE BILDER Medien Bild in Detailansicht öffnen

Pressekontakt

Daniela Kress

E-Mail:
daniela.kress@SWR.de

Bildkommunikation

Telefon 07221 929 26868
E-Mail:
foto@SWR.de
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SWR