Ulf Poschardt, Autor und Journalist:
Aber einen Ferrari auf einen CO2-Wert zu reduzieren, ist so, wie wenn man beim Picasso-Gemälde überlegt, wie die Lieferkette der Ölfarbe aussah. Und da hat man überhaupt nicht verstanden, welche kulturelle Leitfunktion ein Auto hat.
Katja Diehl, Mobilitätsexpertin:
Mit dem System Auto haben wir etwas gemacht, wofür ich eine hohe Wertschätzung habe, gar keine Frage. Aber wir haben vergessen, irgendwann das Gehirn einzuschalten. Macht es Sinn, so zu eskalieren?
Ist das normal, dass wir acht Menschen am Tag verlieren in Deutschland? Weil man könnte viele Verkehrstote ja verhindern. Das ist keine natürliche Todesursache.
Lisa Yasmin Sauer, Autoinfluencerin:
Schon dieser Kaltstart von dem Auto. Das ist schon mal sehr, sehr geil. Das zaubert mir direkt immer ein Grinsen ins Gesicht. Dann der erste Gasstoß, wenn es dann losgeht. Dann hörst du auch vorne die Ansaugung. Ich habe ja eine Carbon-Airbox verbaut, die dann natürlich den Sound auch noch mal von vorne bringt. Dann habe ich den Sound von der Abgasanlage dann von hinten und das ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl. Also, da kann man einfach nur grinsen. Und da springen einfach Emotionen rüber und ich denke, die kann ich den Leuten gut rüberbringen.
René Staud, Autofotograf:
Das Auto ist an sich eine sehr große Persönlichkeit. Es hat seine eigene Seele. Es ist ein Individuum. Und genau so muss es behandelt und letztlich fotografiert werden.
Renzo Vitale, BMW-Sounddesigner:
So haben wir einfach das Gefühl an den Fahrer mitgeteilt, dass sie nicht nur ein Fahrer sind, sondern sie sind Performer, sind Interpreten, sind Komponisten. Und die können und dürfen durch die Fahraktion Gefühle mitteilen, Gefühle kommunizieren.