Nach den ersten beiden Staffeln „Mafia Land”, in denen es um die ’Ndrangheta in Stuttgart und die Cosa Nostra in Mannheim ging, folgt die neue Recherche der Spur des Kokainhandels von Südamerika bis an den Bodensee. Denn Kokain ist das Lebenselixier des organisierten Verbrechens. Die Droge gilt als Haupteinnahmequelle auch der ’Ndrangheta, der größten und einflussreichsten kalabrischen Mafia-Organisation.
Kokain-Pipeline nach Europa
Die dritte Staffel „Mafia Land” erzählt die Geschichte von Sebastiano G., den seine Freunde nur Bacetto, übersetzt „Küsschen“, rufen. Er soll von Überlingen am Bodensee aus eine Art „Kokain-Pipeline“ von Südamerika nach Europa betrieben haben, bis italienische und deutsche Ermittler im Jahr 2021 zuschlagen: Bei der Operation „Platinum-DIA“ durchsuchen über 800 Einsatzkräfte und Steuerfahnder Häuser, Firmen und Wohnungen von 65 Beschuldigten – in Italien, Spanien, Rumänien und in Deutschland. Unternehmen, Immobilien, Autos und Bankkonten werden beschlagnahmt.
Große Nachfrage
Durch die Ermittlungen erkennen die Fahnder immer deutlicher, wie die Mafia ihren Kokain-Schmuggel organisiert: von der Zusammenarbeit mit den Produzenten in Südamerika über die Einfuhr der Droge in die europäischen Häfen bis hin zum Verkauf an die Konsumenten. Warum die seit Jahren stark ansteigende Nachfrage nach Kokain für die Umwelt, das Klima, die Menschen in Südamerika und letztlich auch für Wirtschaft und Gesellschaft ein großes Problem ist, erzählen die Hosts Helena Piontek und Stefan Orner in der neuen Staffel „Mafia Land".
„Mafia Land 3: Koks und Küsschen” (AT)
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