Auch wenn zuletzt viel von der Krise der Automobilbranche die Rede war, so wuchs die Anzahl an Fahrzeugen auf deutschen Straßen, aller Vernunft zum Trotz. Doch mit welchen psychologischen Tricks lassen wir uns verführen? Der Dokumentarfilm ergründet den Mythos Auto mit großen, grotesken Bildern und verrückten Typen, in denen wir uns – öfter als uns lieb ist – wiedererkennen. Ein Roadmovie quer durch Deutschland mit großen Bildern und überraschenden Geschichten.
Autoland Deutschland
Autos werden immer größer, leistungsstärker – und zahlenmäßig mehr. Vor allem SUV-Modelle boomen und machen schon jetzt fast die Hälfte der weltweit verkauften Neufahrzeuge aus. Der Filmemacher Jan Tenhaven („Herbstgold“, „Die Silicon-Valley-Revolution“, „Adam & Ida“) macht sich auf eine Reise durch das Autoland Deutschland. In essayistischer Form vermengen sich große wie schrille Bilder, Momente aus der Musik- und Internetkultur, szenische Metaphern und Experteninterviews zu einem unterhaltsamen Psychogramm, welches die Leidenschaft der Deutschen sowie den grotesken Fetischcharakter dieser Liebe zum rollenden Statussymbol auf visuell eindrückliche Weise seziert, ohne dabei den moralischen Zeigefinger zu heben. Das Thema Auto ist in Deutschland hoch emotional besetzt, was die extreme Intensität jeder Diskussion etwa ums Tempolimit zeigt. Dieser emotionalen Bedeutung spürt der Film analytisch wie visuell auf unterhaltsame Weise nach.
„My holy Car“ (AT) ist eine Produktion von Hoferichter & Jakobs im Auftrag von SWR, NDR und MDR unter gemeinsamer Federführung von NDR und SWR.
„My holy Car“ (AT)
parallel zur Internationalen Automobil-Ausstellung im September 2025 in der ARD Mediathek
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