Nina Kunzendorf und Tilman Strauß spielen die Hauptrollen in der vierteiligen Miniserie, in der eine Soko, getrieben vom unbedingten Willen, zwei Verbrechen aufzuklären, beharrlich Indizien um Indizien sammelt. „Spuren“ verarbeitet zwei reale Kriminalfälle aus dem Jahr 2016 in Südbaden zu einer spannenden fiktionalen Miniserie, in dem die glaubwürdige Darstellung der Ermittlungsarbeit im Mittelpunkt steht.
Ermittlungen unter Druck
Eine junge Frau wird vermisst. Nach intensiver Suche wird ihre Leiche gefunden, erschlagen von einem Unbekannten. Kriminaloberrätin Barbara Kramer von der Polizei im baden-württembergischen Lauburg und ihr Team beginnen die Suche nach dem Täter, sprechen mit Zeugen, sammeln Indizien. Schnelle Erfolge bleiben verwehrt, obwohl das Team auf eine vielköpfige Sonderermittlungseinheit anwächst, Hunderte von Spuren sichert und in Zusammenhänge zu bringen versucht. Zusätzlich muss sich die Soko mit einem zweiten Mord auseinandersetzen, von dem nicht klar ist, ob und wie er mit dem ersten zusammenhängt. Und es werden Parallelen zu einem ähnlichen Fall in Österreich erkennbar, der sich vier Jahre zuvor ereignet hat. Unter den Augen der beunruhigten Öffentlichkeit müssen sich die Polizist:innen immer wieder fragen, ob überhaupt noch neue Erkenntnisse zu erwarten sind und wo sie gefunden werden können. Trotzdem wird über Monate der Ermittlungsdruck aufrechterhalten. Diese Hartnäckigkeit wird schließlich belohnt: Entscheidende Indizien verdichten sich zu Beweisen. Verhaftungen können vorgenommen werden und der Abschluss der polizeilichen Arbeit hilft der Region, die tragischen Geschehnisse zu verarbeiten.
Basierend auf realen Ereignissen
Robert Hummel und Martina Mouchot recherchierten reale Fälle und schrieben die Drehbücher zur vierteiligen Miniserie, angelehnt an das Buch „Soko Erle“ von Walter Roth. Regie führte Stefan Krohmer. „Spuren“ ist eine Produktion der Lailaps Film – a Studiocanal Company in Koproduktion mit dem SWR, gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern.
„Spuren“
4-teilige Miniserie, ab 7. Februar 2025 in der ARD Mediathek, am 15. Januar 2025 im Ersten
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