Folge 1086

Durch Kanadas Wildnis – Von Winnipeg zur Hudson Bay

Der Personenzug kann nicht losfahren. Ein langer Güterzug versperrt den Weg. Auf der Reise von Winnipeg an die Hudson Bay kommen sie sich schon mal in die Quere.

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Von Autor/in Kirsten Ruppel

Eingleisig geht es durch sumpfigen Wald. Zwischen Thompson und Churchill gibt es nicht mal Straßen. Allein Züge erreichen nach 1700 Kilometern die Hudson Bay. Die Menschen im Norden von Manitoba sind auf sie angewiesen.

Der Personenzug von Via Rail-Zug in der kanadischen Tundra
Der Personenzug von Via Rail-Zug in der kanadischen Tundra Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Zwei Güterzug-Loks der Hudson Bay Railway in der Tundra bei Churchill
Zwei Güterzug-Loks der Hudson Bay Railway in der Tundra bei Churchill Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Dauerblick aus dem Aussichtswagen in die Wildnis zwischen Thompson und Churchill
Dauerblick aus dem Aussichtswagen in die Wildnis zwischen Thompson und Churchill Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Auf dem Güterbahnhof in The Pas, wo die Züge durch die Wildnis zusammengestellt werden
Auf dem Güterbahnhof in The Pas, wo die Züge durch die Wildnis zusammengestellt werden Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
In der Güterzuglok beim Rangieren am Hafen von Churchill
In der Güterzuglok beim Rangieren am Hafen von Churchill Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen

In der Wildnis sollte man nicht liegenbleiben. Dementsprechend wichtig ist die Wartung der Züge. In The Pas übernimmt das die Arctic Gateway Group, der die Hudson Bay Railway gehört. Die First Nation Communitys haben sich zusammengetan und auch die Strecke gekauft, als Überschwemmungen sie zerstörte und sie so von der Welt abgeschnitten waren.

2 Tage und Nächte im Zug: Wer nach Churchill reist, will Eisbären und Polarlicht sehen. Wer als Lokführer oder Zugführer auf Güterzügen arbeitet, muss die Einsamkeit mögen. Allein auf sich gestellt, durchqueren sie die Wildnis.

(ESD: 21.11.2025)

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Autor/in
Kirsten Ruppel