Der moderne Bahnhof der Neubaustrecke Mombasa-Nairobi liegt außerhalb in einem Vorort von Mombasa. Die mindestens 3,5 Mrd. Dollar teure Bahn wurde zu 90 Prozent durch chinesische Kredite finanziert darunter auch die Bahnhöfe, wie Mombasa Terminus - eine neue Form von Kolonialismus wie Kritiker meinen.SWRThuku Kariuki und Alexander Schweitzer
Als „Hightech auf dem Schwarzen Kontinent“ wurde das Projekt Mombasa-Nairobi Standard Gauge Railway, kurz SGR, bezeichnet. Im Gegensatz zur schmalspurigen Kolonialbahn fährt sie auf normaler Spurweite. Hier überquert der Zug die Brücke über den Tsavo Nationalpark.SWRThuku Kariuki und Alexander Schweitzer
Ein Güterzug verlässt Mombasa. 10 Stunden benötigt ein Güterzug von Mombasa nach Nairobi. Je nach Verkehr ist das mit dem LKW nicht zu schaffen. Momentan werden auf dieser Verbindung noch 60 Prozent der Güter per LKW transportiert, doch der Marktanteil der Bahn wird immer größer.SWRThuku Kariuki und Alexander Schweitzer
Der neue Zug trägt einen stolzen Namen: Madaraka Express. Madaraka bedeutet auf Swahili u.a. Selbstbestimmung, ob die allerdings durch die starke Abhängigkeit von chinesischen Krediten möglich ist, ist umstritten. Denn: Ob sie die Kenianer jemals zurückzahlen können, ist ungewiss. SWRThuku Kariuki und Alexander Schweitzer
In Mombasa wartet eine elegante Bahnhostess auf Passagiere. Ordnung und Disziplin streng nach chinesischem Vorbild.SWRThuku Kariuki und Alexander Schweitzer
Ausfahrt in Voi. Die schnelle Verbindung Mombasa-Nairobi ist nur mit dem Madaraka-Express möglich – der fährt ohne Stopp durch. Nur der langsamere Inter-County Zug hält auch zwischendurch. SWRThuku Kariuki und Alexander Schweitzer