Die Brienz-Rothorn-Bahn mit der ölbefeuerten Lok 15 auf den ersten Metern der Gebirgsstrecke – noch sind die Häuser von Brienz zu sehen.
SWRBettina Bansbach
Oberhalb der Planalp hat die kohlebefeuerte Dampflok Nummer 7 die Baumgrenze verlassen. Für das Kamerateam sind die Dreharbeiten schwierig, denn hierher führt keine Straße mehr – jeder Standpunkt muss zu Fuß erwandert werden.
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Es folgt die zweite Etappe, der Endpunkt ist noch nicht zu sehen. Die Kohlelok folgt in kurzem Abstand der Öllok, sie haben noch rund neunhundert Höhenmeter in der Zahnstange vor sich.
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Morgenstimmung im Ausgangsbahnhof in Brienz. Lok 15 steht zur Abfahrt des ersten Zuges bereit. Im Stundentakt fährt die Brienz-Rothorn-Bahn in einer Stunde Fahrzeit zum Gipfel.SWRBettina Bansbach
Im Depot der Brienz-Rothorn-Bahn werden alle Wartungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt.
Von links nach rechts: Lok 7 aus dem Jahr 1936.
Lok 5, Baujahr 1891, wurde für die Wengernalpbahn gebaut. Sie kam 1911 zur BRB.
Lok 2, Baujahr 1891. Sie ist die älteste Original BRB-Lokomotive.
Ölbefeuert ist Lok 16, Baujahr 1992.
Ganz rechts: eine Diesellok für Bauzüge.
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Kreuzungsstelle Oberstafel. Hier wartet der Talzug mit Lok 14 auf den bergwärts fahrenden Zug. Und für das Kamerateam die Gelegenheit, diese Zugkreuzung zu filmen.SWRBettina Bansbach
Der Brienzersee hat eine außergewöhnliche Blaufärbung und über ihm, mit Schnee bedeckt, ragen Eiger, Mönch und Jungfrau in den Himmel.
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Das Wetter in dieser Höhe ist unberechenbar und die Endstation liegt plötzlich über der Wolkengrenze. Die Gleise der Rothorn-Bahn sind als dunkle Schleife nur noch zu erahnen.SWRBettina Bansbach
Sein Logo stammt aus der heutigen Werbezeit: über dem Brienzer Rothorn strahlen fünf Sterne, die für „das Besondere in der Extraklasse“ stehen, begleitet von zwei Steinböcken. Sie haben wir allerdings bei den Dreharbeiten nie beobachten können. Dafür aber einen Fuchs, der an der Strecke wohl seinen Stammplatz hat.
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Bei der zweistündigen Fahrt wird im Stil der Belle Epoque ein 11-Gang Menü serviert. Die Rothorn Bahn wirbt damit, alle fünf Sinne in genussvoller Weise anzusprechen.SWRBettina Bansbach
Julia Schlosser geht bei diesem Balanceakt am Berg bei 250 Promille Steigung routiniert vor. Und so serviert sie die Wraps gefüllt mit Lachs, Salat und Sauce Lindingoe ohne Verluste.SWRBettina Bansbach
Das Beerentörtli wird dann der krönende Abschluss sein, verspeist bei einem dramatischen Weitblick in die Berge, um danach noch bei Whisky mit schwarzer Schokolade die Talabfahrt abzuschliessen.SWRBettina Bansbach
Diese Holzfigur am Bahnhofsplatz erinnert an eine der „schönen Schifferinnen vom Brienzersee“. Am Ende des 18. Jahrhunderts ruderten junge, unverheiratete Mädchen mit freudigen Gesängen reiche Engländer über den Brienzersee hinüber zu den Giessbach Wasserfällen.SWRBettina Bansbach
Eine der bekanntesten Schifferinnen war Elisabetha Grossmann. Eine starke emanzipierte Frau, die jedoch mit der Heirat eines „Fremden“ nicht glücklich wurde.SWRBettina Bansbach
Im Hintergrund: Brienz. Eine Fahrt auf dem historischen Dampfschiff ist nach der Zahnradreise auf das Rothorn – wie der Schweizer sagt: „das Düpfeli auf dem i“
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Um komfortabel vom Schiff zu den Wasserfällen zu gelangen, wurde 1879 eine Standseilbahn gebaut, die auch heute noch in Betrieb ist, ebenso mit den Originalwagen.SWRBettina Bansbach
Die Schifferinnen ruderten an die Südseite des Sees, dort stürzen die elf Kaskaden der Giessbachfälle in die Tiefe. Ein Anziehungspunkt für den allerersten Tourismus am See. 1875 wurde dort schließlich das Grandhotel Giessbach gebaut. Lange Zeit gab es hierher lediglich die Schiffsverbindung und keine Straße.SWRBettina Bansbach
Nur knapp entkam der Hotelkomplex der Abrissbirne, nachdem er viele Jahre lang leer stand. Doch der international bekannten Schweizer Umweltschützer Franz Weber gründete die „Stiftung Giessbach dem Schweizer Volk“. Er hatte mit der Idee „die Schweizer schenken sich selbst ein Hotel“,
das Grandhotel retten können.
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Die Brienz-Rothorn-Bahn steigt in Höhen auf, mit atemberaubenden Ausblicken, kombiniert mit einer beinahe 130jährigen Geschichte und so entsteht ein magisches Zahnradbahnerlebnis im Hochgebirge.SWRBettina Bansbach
Im Wechselspiel des Wetters hat es am Morgen geschneit und die Zahnradstrecke ist von der Bergstation nur noch als dünne schwarze Schleife zu erkennen.SWRBettina Bansbach
Bei Geldried ist es noch Spätsommer. Stefanie Aebersold von der Brienz-Rothorn-Bahn begleitet uns während der Dreharbeiten, hilft uns bei der Standortsuche für die Kamera und versorgt uns vor allem überall mit frischem Espresso!SWR
Unser dreiköpfiges SWR-Team wurde in dieser außergewöhnlichen Bergwelt von Stefanie Aebersold von der Brienz-Rothorn-Bahn an alle möglichen und unmöglichen Drehstandorte gelotst. Und Lokführer Werne Jossi hat ein wenig philosophiert – darüber wie bei der Fahrt in die Höhe der Geist weit wird.
Von links nach rechts: Werner Jossi, Lokführer Lok 16 / Holger Jung, Toningenieur SWR / Jac-Uwe Otto, Kameramann SWR / Stefanie Aebersold, Zugbegleiterin und SWR-Teambegleiterin, BRB / Bettina Bansbach, Autorin Eisenbahn-Romantik, SWRSWRBettina Bansbach