Nach dem frühen Tod ihres Vaters übernahm sie gemeinsam mit ihren Brüdern bereits in jungen Jahren als Gesellschafterin Verantwortung im Weingut.
Sie gründete eine Gruppe für junge Winzerinnen und Winzer
Während ihrer dreijährigen Amtszeit als Ortsweinkönigin und als amtierende Gebietsweinkönigin hat sie die Weinbranche in all ihren Facetten erlebt. Es ist und bleibt ihr ein großes Anliegen, ihre Begeisterung für das Produkt Wein und die Arbeit der Winzerinnen und Winzer mit anderen Weininteressierten zu teilen und Menschen für gemeinsame Aktivitäten zu begeistern. So initiierte sie beispielsweise die Gründung einer Gruppe junger Winzerinnen und Winzer aus der Region, die sich regelmäßig trifft und austauscht.
„Du kannst den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen“
Dieses Lebensmotto begleitet Anna Zenz durch alle Herausforderungen. Sätze wie „Das schaffst du nicht!“ akzeptiert die zielstrebige 24-Jährige nicht. Und so ist sie zu Recht stolz darauf, dass sie in den vergangenen Jahren neben ihrer Ausbildung erfolgreich einen Abschluss in Betriebswirtschaft erworben hat, gleichzeitig Weinkönigin ihrer Heimatgemeinde war und aktiv im Familienbetrieb mitgearbeitet hat. Trotz eines vollgepackten Alltags findet sie immer wieder Zeit für Freunde, Wanderungen, Radtouren oder im Winter fürs Skifahren. Ein Traumziel steht für sie noch aus: eine Reise nach Neuseeland.
Die Eigenschaft, niemals aufzugeben, hat sie von ihrer Mutter geerbt – der wichtigsten Person in ihrem Leben.
„Statt nach dem Tod meines Vaters den Kopf in den Sand zu stecken, hat meine Mutter unermüdlich und mit unglaublicher Kraft daran gearbeitet, den Familienbetrieb weiterzuführen – das erfüllt mich mit tiefem Stolz.“
Ein weiteres Vorbild ist für sie Steffi Graf, die als „Tennislegende für Disziplin und unglaubliche Stärke steht und dabei authentisch und souverän auftritt“, so die junge Frau aus Ediger.
Als Deutsche Weinkönigin möchte Sie die Wertschätzung für deutschen Wein stärken
Sollte Anna Zenz zur Deutschen Weinkönigin gewählt werden, möchte sie die Wertschätzung und den Bekanntheitsgrad deutscher Weine weiter stärken und das Bewusstsein für deren herausragende Qualität fördern. In diesem Amt sieht sie die Chance, als Bindeglied zwischen den Konsumierenden und den Winzerbetrieben zu wirken und durch eine offene, transparente Kommunikation zu zeigen, wie viel Arbeit und Leidenschaft in jeder Flasche Wein steckt. Gleichzeitig möchte sie ihre Kontakte nutzen, um den Anliegen der Weinerzeugerinnen und -erzeuger Gehör zu verschaffen.
Quelle: DWI