Eine Umfrage vom SWR zeigt:
Viele Firmen haben nicht genug Mitarbeiter mit schweren Behinderungen.
Die Firmen müssen eigentlich eine Ausgleichs·abgabe bezahlen.
Aber: Viele Firmen benutzen eine Lücke im Gesetz.
Das Gesetz sagt nämlich:
Eine Firma gibt Aufträge an eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung?
Dann muss die Firma weniger Geld als Ausgleich bezahlen.
Viele große Firmen nutzen diese Lücke.
Zum Beispiel:
- Roche
- Würth
- Rheinmetall
- EnBW
- Und viele andere.
Hier gibt es eine Tabelle über die Umfrage vom SWR.
Der SWR hat große Firmen in gefragt:
Gibt die Firma Aufträge an Werkstätten für Menschen mit Behinderung?
Bezahlt die Firma trotzdem noch Geld als Ausgleich?
Viele Firmen sagen:
Ja, wir bezahlen noch eine Ausgleichs·abgabe.
Aber die Höhe ist geheim.
Dann steht in der Tabelle: keine Angabe.
Beispiel: Die Firma BASF in Ludwigshafen
Ein Beispiel ist die Firma BASF in Ludwigshafen.
Die BASF hat im Jahr 2024 viele Aufträge an Werkstätten für Menschen mit Behinderung gegeben.
Die Aufträge haben mehr als 1 halbe Million Euro gekostet.
Die Firma BASF hat dann keine Ausgleichs·abgabe mehr bezahlt.
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Leichte Sprache Baden-Württemberg: Zu wenige schwer·behinderte Mitarbeiter
Firmen in Baden-Württemberg haben zu wenige schwer·behinderte Mitarbeiter. Sie erfüllen die gesetzlichen Quoten nicht.