Ehrenamt schweißt zusammen: Oma und Enkel arbeiten im Seniorencafé

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Von Autor/in imländle

 Ich finde es schön, dass mein Enkel mich ins Café begleitet. 

Annemarie hilft einmal im Monat ehrenamtlich in einem Café aus, das an ein Seniorenheim angeschlossen ist. „Als ich aufgehört habe zu arbeiten, dachte ich, irgendwas muss man ja machen. Ich bin körperlich immer noch topfit und wollte was zurückgeben.“  

Seit drei Jahren begleitet sie ihr Enkel Alex dabei. Der 11-Jährige bereitet Kaffee zu und bringt die Getränke und Kuchen an den Tisch. „Alex hat irgendwann gefragt, ob er mitkommen kann. Und das hat ihm so gefallen, dass er dabeigeblieben ist.“   

Ein Ehrenamt für Kinder 

Annemarie ist stolz auf ihren Enkel. Der mache das alles komplett freiwillig, erklärt sie. „Die Leute freuen sich immer, wenn sie Alex sehen. ‚Ach, schön, dass du wieder da bist‘, sagen sie. Manchmal kriegt er sogar ein kleines Trinkgeld – da strahlt er natürlich.“  

Insgesamt hat Annemarie zehn Enkel. „Die fragen schon immer: ‚Oma, wann darf ich mal mit ins Café?‘ Das ist ganz lustig, was sich die Kleinen da so vorstellen. Aber ich find's schön, wenn ein junger Mensch freiwillig sagt: ‚Ich geh da mit.‘ Das ist heute auch nicht mehr selbstverständlich.“  

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