Wir fragen nach ihrer Motivation und Selim erzählt uns, dass sie unbekannten Menschen einfach eine Freude machen wollen, weil ihnen das gefällt. Es gäbe zu viele Gründe zum Weinen auf der Welt. Sie wollen Menschen einen Grund zum Lächeln schenken. Und das kommt gut bei den Menschen an, erzählt der 57-Jährige:
Die Menschen nehmen das gerne an – mit Respekt, mit Liebe und mit einem Lächeln, was heute oft fehlt. Das brauchen wir. Das Lächeln ist sehr wichtig.
Beide fühlen sich mit Mannheim verbunden. Zehra macht ihr Abitur und arbeitet nebenbei in einem Kinderheim. Später möchte sie Psychologie studieren. Selim erzählt uns, dass er Poesiebücher auf Türkisch schreibt. Die Bilder dafür zeichnet seine Tochter.
Aber warum ausgerechnet Mannheim? Selim erzählt uns seine Geschichte. Wie er mit 18 Jahren entschieden hat, die Türkei zu verlassen und nach Deutschland zu gehen, um hier ein neues Leben zu starten. „Deutschland war mein Lieblingsland. Es gab viele Möglichkeiten zu studieren und dann bin ich hier gelandet. Es hat mir gefallen und ich habe mir hier meine Existenz aufgebaut. Dieses Land hat mir viel gegeben.“ Seitdem ist Mannheim seine Heimat. Hier lebt er gemeinsam mit seiner Tochter und seinem Sohn.
Mannheim ist eine tolerante Stadt – multikulturell. Man kann hier internationale Kulturen mit Toleranz und Respekt ausleben.
"Babys sind der kleinste Teil meiner Arbeit”
Anna aus Stuttgart ist freiberufliche Hebamme und Trauerbegleiterin in Teilzeit. Zu ihrem Job gehören Termine wie Babybaden genauso wie Gespräche mit Frauen, die gerade ihr Kind verloren haben. Ein Job mit viel Emotionen, Verantwortung, Dankbarkeit und Frust.
„Wir sind alle näher an einer Behinderung als von einer weg” – Cary setzt sich für Barrierefreiheit ein
84 Menschen aus ganz Deutschland diskutieren über das, was sie bewegt. Das ist das ARD Dialog-Projekt „Was Deutschland verbindet”. Cary aus Tübingen ist dabei, ihr Herzensthema: Gleichberechtigung für Menschen mit Behinderung.
„Dass man bei einer Geburt so sterben könnte, habe ich nicht realisiert.“ Jennys Gebärmutter ist bei der Geburt ihrer Tochter gerissen
Jenny aus Stuttgart hatte bei der Geburt ihrer zweiten Tochter eine Uterusruptur: Ihre Gebärmutter ist gerissen. Sie berichtet über die Geburt und warum sie das Leben heute feiert.
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