„Die Hauptsache ist, die Gesundheit macht mit. Das ist das Wichtigste jetzt. Man muss aus diesem Tief raus. Es tut weh, aber es wird weniger.”
Man sieht Menschen oft nicht an, wie es ihnen wirklich geht. Das hat Tici in Mannheim gemerkt. Der Ehemann dieser Passantin ist nach 60 Jahren Ehe vor fünf Monaten gestorben und das macht sie bis heute phasenweise sehr traurig. Auf den ersten Blick sieht man es der Frau aber nicht an.
Gemeinsame Wohnung voller Erinnerungen
Sie lebt noch in der gemeinsamen Wohnung, man solle schließlich nach dem Tod des Partners nicht alles auslöschen, erklärt sie. Die Wohnung bleibt. Und wenn sie zurückdenkt, an die gemeinsame Zeit mit ihrem Mann, wird sie emotional: „Eigentlich waren alle Momente die glücklichsten unseres Lebens.” Und trotz ihrer Trauer blickt sie nach vorn, denn: „Es muss weitergehen.”
Warum andere Menschen in Mannheim zuletzt geweint haben, siehst du hier:
Radfahren für die verstorbene Freundin
2018 lernt Maren in der Reha Maura kennen. Beide haben ein Ziel: Wieder laufen lernen. Doch Maura verliert den Kampf gegen den Krebs. Jetzt will Maren mit einer Radtour von Hamburg nach Heidelberg das Erlebte verarbeiten und Spenden sammeln.
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