Trierer Modemobil bringt Kleidung und gute Laune ins Pflegeheim

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Von Autor/in Christian Hattesen

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Ich merke, dass das den Menschen hier guttut. Wenn wir ein kleines Highlight in ihr Leben bringen können, gibt mir das wahnsinnig viel. Die ältere Generation ist sehr dankbar, sehr bescheiden. Und ich finde, jetzt haben sie es mal verdient, im Mittelpunkt zu stehen.

Eine Boutique auf vier Rädern

Mathias und seine Frau Michaela verkaufen als fahrende Händler seit drei Jahren Mode in Seniorenheimen. Mit ihrer Boutique auf vier Rädern fahren sie durch Pflegeheime in Rheinland-Pfalz und dem Saarland und bringen die Mode zu den Bewohnerinnen und Bewohnern.

Im Seniorenheim Helenenhaus in Trier ist ihr halbjährlicher Besuch inklusive Modenschau immer ein Höhepunkt. Bevor geshoppt wird, wird der rote Teppich ausgerollt und ein paar der Bewohnerinnen und Bewohner präsentieren als Models die neueste Kollektion. Mit dabei die sechsundachtzigjährige Irene: „Das ist ja für uns ein Event. Das ist nicht jeden Tag und jeden Monat, da freuen sich alle. Und jetzt zum Frühling, die schönen Farben. Das regt uns unwahrscheinlich an, ist doch klar. Wir sind ja nicht so krank, dass wir das Schöne nicht mehr sehen.“

Die Seniorinnen und Senioren können in ihrer gewohnten Umgebung selbständig und in aller Ruhe stöbern, ob was für sie dabei ist. Michaela, die Mitinhaberin des Modemobils, berät fachkundig. „Es ist für mich was Besonderes, wenn man sieht, dass man jemandem ein Strahlen ins Gesicht zaubern kann. Und die freuen sich ja schon. Das gibt mir total viel.“

Stuttgart

"Babys sind der kleinste Teil meiner Arbeit”

Anna aus Stuttgart ist freiberufliche Hebamme und Trauerbegleiterin in Teilzeit. Zu ihrem Job gehören Termine wie Babybaden genauso wie Gespräche mit Frauen, die gerade ihr Kind verloren haben. Ein Job mit viel Emotionen, Verantwortung, Dankbarkeit und Frust.

Tübingen

„Wir sind alle näher an einer Behinderung als von einer weg” – Cary setzt sich für Barrierefreiheit ein

84 Menschen aus ganz Deutschland diskutieren über das, was sie bewegt. Das ist das ARD Dialog-Projekt „Was Deutschland verbindet”. Cary aus Tübingen ist dabei, ihr Herzensthema: Gleichberechtigung für Menschen mit Behinderung.

Stuttgart

„Dass man bei einer Geburt so sterben könnte, habe ich nicht realisiert.“ Jennys Gebärmutter ist bei der Geburt ihrer Tochter gerissen

Jenny aus Stuttgart hatte bei der Geburt ihrer zweiten Tochter eine Uterusruptur: Ihre Gebärmutter ist gerissen. Sie berichtet über die Geburt und warum sie das Leben heute feiert.

Das Heimat-Team stellt sich vor

Heimat Team