Max ist 18 und rettet auf seinem Lebenshof Tiere

Max hat ein Herz für Tiere. Auf seinem Lebenshof haben aktuell Hühner, Ziegen, Enten und viele weitere Tiere ein Zuhause gefunden.

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Von Autor/in Sybille Roderer

Warum verbringe ich so viel Zeit mit meinen Tieren? Weil ich bei ihnen meinen Frieden gefunden habe.

Bis vor kurzem war Max noch in der Schule und hat jetzt seinen Abschluss gemacht. Jetzt ist er Vollzeit auf seinem „Lebenshof“, wo er sich aktuell um 70 gerettete Hühner, Schafe, Ziegen, Enten und Katzen kümmert. Es sind Tiere, die aus schlechter Haltung kommen oder für die Besitzerinnen und Besitzer zu viel Arbeit machen.

Ohne Spenden geht nichts

Morgens um 7 ist er längst wach und kümmert sich um die erste Runde Füttern. Ohne Spenden würde hier nichts funktionieren. „Ich bin für jeden dankbar, der hier hilft, der mich unterstützt, der irgendwas macht. Das ging auch anders nicht, weil man braucht ja auch irgendwann selbst mal eine Auszeit, weil man sich selbst nicht vergessen darf.“ Und trotzdem arbeitet Max in jeder freien Minute auf dem Hof.

Jetzt beginnt ein neuer Abschnitt

Nach der Schule beginnt er bald ein freiwilliges soziales Jahr in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Vor und nach der Arbeit geht er selbstverständlich zu seinem Lebenshof. „Sicher wird das anstrengend, aber in der Schulzeit war es ja auch schon so.“ Ein kleines „Problem“ hat Max aber leider: Er sucht händeringend ein neues Grundstück, denn der Bauernhof in Großsteinhausen ist zurzeit unbewohnt und steht zum Verkauf.

Bis sich ein Käufer oder eine Käuferin findet, darf er das Gelände kostenlos nutzen. „Früher oder später wird es verkauft, wann, wissen wir nicht. Wir suchen auf jeden Fall was. Wenn irgendjemand was hat oder eine Idee hat, dann gerne melden.“