Plätzchen backen für Trucker in der Adventszeit

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Von Autor/in Michèle Kraft

Das Schönste an Weihnachten ist zuhause zu sein.

Am zweiten Adventssonntag ist Alex der erste Trucker, der von Monika und ihren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der evangelischen Kirchengemeinde Bad Dürkheim eine Packung selbst gebackener Kekse mit einem gehäkelten Glückswürmchen bekommt. An der Raststätte im pfälzischen Wattenheim stehen die Frauen und Männer mit über 200 Packungen Gebäck, um den Menschen, die Tag für Tag unsere Waren von A nach B liefern, etwas Gutes zu tun. „Ich wollte so ein ganz, ganz kleines Zeichen setzen. Ohne einen Trucker gäb‘s ja keine Lebensmittel. Und das vergisst so mancher“, erklärt Monika.

Für Alex eine willkommene Abwechslung. Er ist mit seiner Frau, dem Kind und Hund Luna im Truck unterwegs. Bis Weihnachten fährt er für eine große Online-Plattform Waren durch Deutschland, Polen und Tschechien.

Auch wenn viele von uns noch unterwegs sind, schaffen es manche, zu Weihnachten bei ihren Familien zu sein. So ist das Leben als Kraftfahrer, wir müssen weiter machen.

Die Kekse wurden von Kindern der Maria-Montessori-Schule in Bad Dürkheim und den Landfrauen gebacken. Besonders die Kinder freuen sich über den Back-Unterricht an der Schule und manche von ihnen kommen zum Verteilen an der Raststätte vorbei. „Ich glaube, sie werden sich freuen“, sagt Feline und weitere Kinder stimmen ihr zu. Auf dem Rastplatz treffen die Kinder auf Wadim. Er freut sich schon auf die süße Aufmerksamkeit. „Ich denke, die Plätzchen sollten sehr lecker sein, besonders an einem solchen Feiertag, einem himmlischen und strahlenden Fest.“

An diesem Adventssonntag werden laut Monika 70 Plätzchentüten verteilt. Weniger als erwartet, aber dafür kommen sie an den nächsten Adventssonntagen wieder. „Die Leute, die dann verstanden haben, warum wir das machen, hatten dann auch wirklich ein Lächeln im Gesicht gehabt. Also, die waren dann schon zufrieden.“

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