Diagnose Alzheimer – Eleyna kümmert sich liebevoll um ihre Mama

Als Eleyna 14 Jahre alt ist, erkrankt ihre Mama an Alzheimer mit nur 54 Jahren. Eleyna hat Zeit gebraucht, die Krankheit zu verstehen und zu akzeptieren. Heute kümmert sie sich liebevoll.

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Stand

Heute verstehen sich Eleyna und ihre Mama Ellen ohne Worte und sind ein eingespieltes Team. Doch das war ein langer Weg. Eleyna war mitten in der Pubertät, als ihre Mama krank geworden ist. Die Krankheit hat sich insbesondere dadurch geäußert, dass ihre Mama sich immer mehr zurückgezogen hat und weniger Interesse am Leben ihrer Mitmenschen und ihrer Tochter gezeigt hat.

Die Krankheit von der Mama hat mit auffälligem Verhalten angefangen. Sie hat sich immer mehr isoliert und viele alltägliche Dinge nicht mehr hinbekommen. Eigentlich so eine komplette Wesensveränderung.

Alzheimererkrankung überfordert Eleynas Familie

Eleyna und ihre Eltern Ellen und Klaus waren sehr überfordert mit der familiären Gesamtsituation. Um etwas Abstand zu gewinnen, zieht Eleyna mit 16 Jahren von zuhause aus. „Für mich war das dann ein bisschen so ‚Ich hab keine Eltern. Fertig.‘ Aber das war nicht, weil ich meine Eltern nicht geliebt habe, sondern, weil ich nicht wusste, wie ich es anders schaffen soll.“

Ich habe es ja gar nicht böse gemeint. Ich wollte einfach nur gesehen werden. Du versuchst, deinen Weg zu finden, damit umzugehen. Mein Weg war nicht der beste. Und dann haben wir entschieden, dass ich erstmal in ein Internat ausziehe.

Heute will Eleyna anderen Betroffenen Mut machen

Jahrelang spricht Eleyna mit kaum jemanden über ihre familiäre Geschichte. Aus Schutz, sagt sie selbst. Ihr Vater und sie unterstützen sich, so gut es geht. Besuchen die Mama immer gemeinsam im Pflegeheim. Doch als dieses Jahr ihr Vater überraschend gestorben ist, platzt alles förmlich aus ihr heraus. Sie will sich nicht mehr verstecken, sondern offen über ihre Gefühle und Erfahrungen sprechen. Auf Instagram teilt sie den Alltag mit ihrer Mama und möchte anderen Menschen Mut machen.

Mir ist es einfach wichtig, da vielleicht auch eine Inspiration zu sein für andere und Hilfestellung an die Hand zu geben. Und wenn es nur eine Idee ist, was man unternehmen kann.

Für Eleyna steht fest: Sie möchte ihre Mama nicht mehr allein lassen, sondern sie bis zu ihrem letzten Atemzug begleiten.

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