Mit 74 Jahren zurück an die Universität

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Von Autor/in Marie-Louise Zein, Michèle Kraft

„Mit Abschluss des Studiums ist nichts beendet. Im Gegenteil, es fängt dann gerade an.“                 

Nach ihrem Ruhestand hat sich Brigitte noch einmal dazu entschieden, zurück an die Universität zu gehen. Im Rahmen des Programms „50 Plus“ besucht sie dabei unterschiedlichste Lehrveranstaltungen im Semester. Zuvor hatte sie bereits als Erststudium Physik und als Zweitstudium Journalistik studiert. Später arbeitete sie lange als Regierungsbeamtin in der rheinland-pfälzischen Landesregierung.

„Ich hatte beruflich sehr viel mit der Universität Mainz zu tun und deswegen kannte ich das Programm von Anfang an und hatte mir eigentlich schon währen der Dienstzeit überlegt: Ach, das wäre etwas Tolles, was man machen kann, wenn man Zeit hat.“

Brigitte liebt den Austausch mit den anderen Studierenden

Seitdem besucht sie regelmäßig Seminare und tauscht sich dort vor allem gerne mit ihren Kommilitonen aus. „Diese Treffen, diesen persönlichen Austausch kann man durch nichts ersetzen“, erzählt die 74-Jährige. Und auch ihre Familie unterstützt sie dabei vollkommen: „Wenn Mama etwas tut, ist das für die Kinder immer toll und wenn ich wieder an die Universität gehe, das haben sie voll und sehr gerne unterstützt. Es sei denn, die Enkelkinder brauchen mich.“

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