Viele haben mich für total verrückt erklärt, aber ich habe mich nicht beirren lassen und habe das Ding durchgezogen.
Das historische Schützenhaus der Göppinger Schützengilde von 1924 war eigentlich schon zum Abriss freigegeben – es war marode, teilweise eingestürzt und litt unter Pilzbefall. Niemand traute sich, dieses Projekt anzugehen. Doch als Peter das verfallene Gebäude vor knapp zehn Jahren entdeckte, wusste er, hier würde er sein Traumhaus bauen. Mit viel Eigenleistung und Hilfe von Familie und Freunden wurde sein Traum Wirklichkeit.
Peter baut schon immer gerne. Bereits mit 15 Jahren arbeitete er auf Baustellen und lernte später im Bauingenieurstudium die notwendige Theorie. Und seine Begeisterung dafür kennt auch zuhause kein Halten. „Ich liebe es, zu bauen. Ich liebe es, verrückte Sachen zu machen.“
So wird gerne mal in einer Wochenendaktion das Kinderzimmer mit einem Loch in der Wand erweitert, oder spontan eine Garderobe mit rustikalem Charme aus recycelten Materialien gebaut. Besonders stolz ist Peter aber auf sein Bett, das er in wochenlanger Handarbeit selbst geschweißt hat:
Das Ergebnis macht mich heute noch stolz und glücklich. Das hat einfach einen ganz anderen Wert, wenn man Dinge selber baut, als wenn man sie eben nur kauft.
Eine besondere Freude findet Peter darin, das Zuhause, das er geschaffen hat, mit anderen zu teilen. Ob Freunde, Familie oder Nachbarn, gerade am Wochenende ist bei Peter immer was los.
Die vollständige Room Tour gibt’s auf YouTube oder in der ARD Mediathek.
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