Mich gäbe es entweder gar nicht mehr oder nur schwer behindert. Ein Notarzt kommt nicht so schnell durch die Straßen.
Plötzlicher Herzstillstand: Ersthelfende werden durch App alarmiert
Als Maria sich mit Unwohlsein ins Bett legt, wird ihr Mann Werner misstrauisch: „Er ist sofort hinterher. Und dann habe ich aufgehört zu atmen, bin blau geworden und er hat sofort die 112 gerufen.“ Die Leitstelle schickt einen Rettungswagen und einen Notarzt los. Gleichzeitig werden über die App ‚Region der Lebensretter‘ Ersthelfende in der Nähe alarmiert. Malte, ein ausgebildeter Rettungssanitäter aus der Nachbarschaft, trifft als Erster ein und weiß sofort, was zu tun ist. Bald sind auch Stefanie und Inken zur Stelle. Zusammen halten sie Maria mit Herzdruckmassage stabil, bis der Rettungsdienst ankommt.
Maria und Werner sind dankbar für die freiwilligen Ersthelfenden und die App
Maria, die früher als Krankschwester gearbeitet hat, ist sich bewusst, dass es ohne die Hilfe der drei ganz anders ausgegangen wäre. „Wenn junge Menschen so einen Einsatz zeigen, ist es etwas Großartiges.“ Auch ihr Mann Werner ist froh, wie alles gelaufen ist und dankbar über die App: „Wenn ich könnte, würde ich in den Himmel hochspringen und wieder auf den Füßen landen. Das ist eine super Erfindung.“
Der Fall von Maria hat gezeigt, dass es wirklich ganz klasse ist, dass wir das System hier auch haben, weil diese drei Lebensretter eben vor dem Rettungsdienst da waren und die Zeit überbrückt haben, bis dann die professionellen Retter da waren.
Für immer miteinander verbunden
Maria und ihre drei Retter aus der Nachbarschaft verbindet nun eine gemeinsame Geschichte. Das Wiedersehen aller Beteiligten ist für Malte ein ganz besonderes, erklärt er Maria: „Es war einfach total schön, dich auch wiederzusehen. Und ja, ich muss fast sagen, der noch schönere Moment war, wo ich ihren Mann getroffen habe.“ Denn auch Werner kann sein Glück nicht fassen: „Auf jeden Fall ging es gut aus. Da bin ich sehr dankbar darüber, euch drei.“
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