Hebamme bei Nacht: Das macht Pauline in der Nachtschicht

Pauline ist 27 Jahre alt und seit sechs Jahren Hebamme. Zu ihrem Berufsalltag gehören auch die Nachtschichten im Kreißsaal im Klinikum Landkreis Tuttlingen. 

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Von Autor/in Leonie Maderstein

Das Alltagsgewusel fällt weg. Es ist eine ganz besondere Stimmung nachts. 

Nachtschicht im Krankenhaus 

Die Nachtschicht im Kreißsaal des Klinikum Landkreis Tuttlingen beginnt um 20:30 Uhr und geht bis 6 Uhr morgens. Da kann man auch mal müde werden. Für Pauline gibt es da eine einfache Lösung. Und nein, es ist kein Kaffee. Den mag sie nämlich nicht. „ Ich halte mich wach, indem ich entweder was zu tun habe oder mir dann irgendwelche Tätigkeiten suche.” Und im Kreißsaal gibt es immer was zu tun: Putzen, Handtücher vorbestellen oder sich auch mal am PC fortbilden. Trotzdem mag Pauline die Nachtschicht wegen der besonderen Atmosphäre und weil viele Paare dann entspanntere seien.  

 

Tuttlingen

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Traumjob Hebamme

Dass sie Hebamme werden will, das war für Pauline schon sehr früh klar und hat auch mit der Schwangerschaft ihrer Nachbarin zu tun: „Ich fand das total faszinierend, wie der Körper sich verändert hat und wollte dann alles über die Schwangerschaft wissen." Seit sechs Jahren arbeitet sie nun als Hebamme, sowohl im Klinikum als auch als freiberufliche Hebamme. Da macht sie zum Beispiel Hausbesuche.

Wenn man mit dem Paar zusammen geschafft hat, das Kind zu entbinden, das macht mich immer wahnsinnig glücklich. Da muss ich manchmal auch ein Tränchen verdrücken.

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Andrea aus Neckartailfingen beschreibt sich selbst als die „beste Freundin auf Zeit” und als „Wunscherfüllerin”. Als Mütterpflegerin hilft sie frischgebackenen Mamas im Wochenbett.

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Leonie Maderstein