Für Mika Haas begann die neue Saison mit einer besonderen Ehre. Die Mitglieder des "1. FCK Fanclubs Fairplay e.V." haben den 20-Jährigen zum Spieler der Saison 2025/26 gewählt. Im Trainingslager hat er dafür einen Preis überreicht bekommen. Damit steht er in einer Reihe mit Größen wie Miroslav Klose, Olaf Marschall, Ratinho und Andreas Reinke. "Das kam unerwartet, ich wusste gar nicht, dass dieser Preis vergeben wird. Für die neue Saison gibt das enorm Rückenwind. Man weiß, man kriegt Unterstützung von den Fans", sagte Haas.
Mika Haas: "Ich kann noch zulegen"
Wenn für den FCK am Samstag (20:30 Uhr) die neue Spielzeit beim VfL Wolfsburg beginnt, wird Haas aller Voraussicht nach auf der linken Außenverteidigerposition wirbeln. Für seine Auftritte in der zurückliegenden Saison hat er viel Lob bekommen, doch Haas sieht Verbesserungspotenzial. "Woran ich arbeiten kann, sind meine Scorerpunkte. Ich habe zwei Tore gemacht und eins vorgelegt, ich glaube, da kann ich noch zulegen." Sein Abschluss und seine Flanken wolle er verbessern.
Besonderer Saisonauftakt für den FCK
Haas ist in Kaiserslautern geboren und spielte schon in der Jugend und bei der U21 der Roten Teufel. Nicht verwunderlich, dass er beim Blick auf den Saisonstart eine besondere Vorfreude verspürt. Die Lauterer empfangen am zweiten Spieltag den Karlsruher SC (15.08., 20:30 Uhr) und treffen in der ersten Runde des DFB-Pokal auswärts auf Waldhof Mannheim (21.08., 18 Uhr). Zwei äußerst brisante und emotionale Duelle. "Es gibt einfachere Spiele zum Start, aber jeder Fan, jeder Spieler träumt von solchen Spielen. Das Stadion wird brennen, der Platz wird brennen. Wir haben einfach Bock."
Teamcheck 1. FC Kaiserslautern Der FCK formuliert vorsichtige Saisonziele
Nach Platz sieben und sechs in den beiden vergangenen Spielzeiten will der FCK sich weiter als Spitzenmannschaft der 2. Liga etablieren. Für einen geplanten Angriff auf die Aufstiegsplätze fehlen die finanziellen Mittel.
FCK zu Gast beim Topfavoriten Wolfsburg
Erstmal allerdings muss sich das Team beim VfL Wolfsburg beweisen. Der Absteiger aus der Bundesliga ist der Topfavorit auf den Aufstieg, hat mehr als 23 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben und viel Erstliga-Erfahrung im Kader. Dennoch sei das kein Grund, um ängstlich nach Niedersachsen zu reisen. "Wir werden mit breiter Brust nach Wolfsburg fahren. Wir wollen ihnen zeigen, dass wir mithalten können", sagt Haas.
Ohnehin sei das Motto der Saison: mutig spielen und den sechsten Platz aus dem Vorjahr übertreffen. "Wir wollen immer besser sein als letzte Saison, das sagen wir öfter. Und dann schauen wir, was am Ende dabei rumkommt."