Fußball | Bundesliga

"Sehr gesegnet": VfB Stuttgart schwärmt von Unterschiedsspieler Bilal El Khannouss

Bilal El Khannouss war beim 1:0-Heimerfolg des VfB Stuttgart gegen den 1. FC Heidenheim der Mann des Tages - nicht nur wegen seines goldenen Treffers. Nach der umkämpften Partie gab es für den Sommer-Neuzugang viel Lob.

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Der VfB Stuttgart schwärmt von seinem neuen Unterschiedsspieler Bilal El Khannouss. "Ich glaube, dass er technisch sehr, sehr gesegnet ist", meinte Sportdirektor Christian Gentner nach dem 1:0 im Schwaben-Duell mit dem 1. FC Heidenheim. El Khannouss hatte zuvor die lange zähe Partie mit seinem Tor entschieden. 

Sein Treffer in der 65. Minute war das dritte Tor des Neuzugangs in den vergangenen Wochen. Auch beim 2:0 gegen den FC St. Pauli und beim 2:1 gegen Celta Vigo hatte der marokkanische Nationalspieler nach einem ähnlichen Muster getroffen: mit der Innenseite präzise ins lange Eck.

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VfB Stuttgart und Bilal El Khannouss drehen in Halbzeit zwei auf

"El Khannouss macht es clever", lobte auch Heidenheims Coach Frank Schmidt, während VfB-Trainer Sebastian Hoeneß mahnte: El Khannouss möchte manchmal "zu genial" sein. Wie die VfB-Elf insgesamt war auch der 21 Jahre alte Offensivspieler in der ersten Hälfte noch nicht so im Spiel gewesen. Erst nach dem Seitenwechsel drehte er auf. "Dann hat man schon gesehen, was er zu leisten imstande ist", lobte Hoeneß. El Khannouss erzeuge Torgefahr, die er im vergangenen Jahr so noch nicht gezeigt habe, und beeindrucke mit einem "sehr überlegten Abschluss".

El Khannouss war kurz vor Ende der Wechselfrist zunächst auf Leihbasis von Leicester City gekommen und soll beim Pokalsieger für die kreativen Momente sorgen. Der Offensivspieler hat aber auch noch Schwankungen in seinen Auftritten, die Hoeneß gern abstellen würde.

Sebastian Hoeneß: "Müssen unsere Nerven schonen"

Gegen Heidenheim zählte insbesondere der Ertrag. Mit dem dritten Bundesliga-Sieg nacheinander rückte der Pokalsieger auf Tabellenrang vier vor und geht mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause. "Wir müssen schauen, dass wir unsere Nerven ein bisschen schonen", sagte Hoeneß allerdings angesichts des knappen Ergebnisses und kreidete an, dass kein zweites Tor gelang. Schon beim 0:2 am Donnerstag im Europa-League-Spiel in Basel war die mangelnde Effektivität das große Thema.

Dennoch durfte Hoeneß bilanzieren: "Die Richtung stimmt." Am 18. Oktober soll der Trend im Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg weitergehen (ab 15:30 Uhr live im Audiostream auf Sportschau.de).

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Johann Schicklinski

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