Fußball | 2. Bundesliga

Die Weichen sind gestellt: Wie sich der FCK-Kader noch verändern könnte

Mit sechs Neuzugängen ist der FCK ins Trainingslager in Südtirol gereist. Für eine Position suchen die Roten Teufel noch Verstärkung, ansonsten herrscht schon Zufriedenheit mit dem Kader.

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Von Autor/in Michi Glang

22 Feldspieler und fünf Torhüter sind im Trainingslager des 1. FC Kaiserslautern in Sterzing-Ratschings mit dabei. Wenn es nach Sportdirektor Marcel Klos geht, wird mindestens noch ein Profi zum Aufgebot von Trainer Torsten Lieberknecht stoßen.

"Wir würden uns gerne noch auf der linken Innenverteidiger-Position verstärken, um uns einfach noch flexibler in der Defensive aufstellen zu können", sagte Klos im SWR-Interview. Mit Luca Sirch, Jannis Heuer, Jan Elvedi und Neuzugang Maxwell Gyamfi (vom VfL Osnabrück) stehen aktuell vier Innenverteidiger im Kader.

FCK: Transferstrategie aufgegangen

Ansonsten sind sowohl Klos als auch Lieberknecht schon recht zufrieden mit dem kickenden Personal, das in Sterzing-Ratschings zwei Mal am Tag zum Training gebeten wird. Neben Gyamfi sind auch die anderen fünf Neuen mit Bord. Die Mittelstürmer Ivan Prtajin (Union Berlin) und Mahir Emreli (1. FC Nürnberg) ebenso wie die Defensivspieler Simon Asta (SpVgg Greuther Fürth) und Fabian Kunze (Hannover 96) sowie dem zentralen Mittelfeldspieler Semih Sahin (SV Elversberg).

"Das war ja der Plan, früh und aktiv auf dem Transfermarkt unterwegs zu sein, um möglichst viele schon ab der ersten Einheit mit an Bord zu haben. Und das ist auch voll aufgegangen", sagte Klos zur Transferstrategie des Zweitligisten. Alle Neuen seien schon gut integriert und zeigen in Südtirol bereits "ihre absolute Qualität".

Trainer Lieberknecht hätte den gesuchten Innenverteidiger gerne schon im Trainingslager dabei gehabt. "Es wäre top gewesen, wenn er hier integriert hätte werden können. Aber ich bin schon so lange dabei. Ich weiß schon, dass die Dinge manchmal etwas länger dauern", sagte der 51-Jährige.

Sterzing-Ratschings

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Der FCK befindet sich im Trainingslager in Südtirol. Trainer Torsten Lieberknecht spricht im SWR-Interview darüber, wie er die Integration der Neuzugänge und die Fortschritte seines Teams einschätzt.

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Mause und Abiama können den FCK verlassen

Auch wenn der Fokus auf der Suche nach einem Innenverteidiger liegt, könnten noch ein oder zwei weitere Transfers getätigt werden. Dabei müsse einfach auch abgewartet werden, wie sich der Transfermarkt entwickelt, sagte Klos: "Wir gucken natürlich immer nach Chancen, nach Möglichkeiten, die wir irgendwo bekommen könnten."

Und falls nicht? Kein Problem. "Deswegen bin ich ja auch Trainer geworden. Und da habe ich großen Spaß daran: Innerhalb der Truppe neue Positionen zu finden für Spieler, bei denen man das Gefühl hat, es würde ihnen gut tun", sagte Lieberknecht, der auch in der neuen Saison auf Marlon Ritter als Kapitän setzt.

Chancen gibt es also nicht nur auf dem Transfermarkt, sondern auch für die Profis im Kader. Für Jannik Mause und Dickson Abiama dürfte das jedoch nicht mehr gelten. Das Duo, letztes Jahr an die SpVgg Greuther Fürth und 1860 München verliehen, hat auf dem Betzenberg sportlich keine Zukunft und kann den Klub bei entsprechenden Angeboten verlassen.

Erstmals publiziert am
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Autor/in
Michi Glang
Michi Glang
Das Interview führte
Marius Müller