Hoffenheims Torjägerin Selina Cerci spielt künftig für den FC Arsenal in London. Das gaben die Gunners am Montagnachmittag (6. Juli) bekannt. Dass die 26-Jährige ihren Vertrag im Kraichgau nicht verlängern wird, hatte die TSG Hoffenheim bereits Mitte Mai (12.05.) bekanntgegeben. Schon damals galt der FC Arsenal als wahrscheinlicher neuer Arbeitgeber, das ist nun offiziell.
Cerci verabschiedet sich nach "zwei wunderschönen Jahren" im Verein: "Ich nehme viele besondere Momente mit und werde diese Zeit immer in bester Erinnerung behalten." Cerci war 2024 vom 1. FC Köln nach Hoffenheim gewechselt und erzielte in 46 Pflichtspielen 34 Tore für die TSG.
Svenja Fölmli vom SC Freiburg soll Cerci ersetzen
Ersatz hat Hoffenheim indes auch schon gefunden. Die Schweizerin Svenja Fölmli wechselt im Sommer innerhalb der Bundesliga vom SC Freiburg zur TSG. Im Kraichgau erhält die Angreiferin einen Dreijahresvertrag. Nach Angaben des Sport-Clubs zieht die Nationalspielerin dafür eine Ausstiegsklausel.
"In den Gesprächen mit dem Verein war sehr schnell klar, dass die sportliche Ausrichtung und das Umfeld hier das passende für meinen nächsten Schritt" seien, sagte die 23-Jährige laut TSG-Mitteilung. "Mein Ziel ist es, mich gemeinsam mit dem Team sportlich weiterentwickeln zu können und mit meinen offensiven Stärken und Toren weiterzuhelfen."
SC Freiburg: Abgang tut "sehr weh"
Dem Sport-Club tut der Abgang "sehr weh". Fölmli kam zur Saison 2021/2022 aus der Schweizer Liga nach Freiburg. Seitdem absolvierte sie 67 Pflichtspiele für die Breisgauerinnen. Fölmli erlitt in ihrer Zeit beim Sport-Club aber auch zwei Kreuzbandrisse - übrigens eine Parallele zur sportlichen Karriere Cercis. "Der Wechsel von Svenja tut uns zweifelsohne sehr weh", sagte Birgit Bauer-Schick, SC-Bereichsleiterin für den Frauen- und Mädchen-Fußball. Fölmli erzielte in der abgelaufenen Saison acht Tore bei 20 Einsätzen für den Sport-Club.