Auswärtssieg in Bremen

TSG Hoffenheim auf Rang drei - "Oft im richtigen Moment an der richtigen Stelle"

Der 2:0-Sieg im Nachholspiel bei Werder Bremen ist für die TSG Hoffenheim der vierte Erfolg in Serie. Alexander Prass schießt die Kraichgauer mit einem Traumtor auf Rang drei.

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"Der Start ins Jahr kann sich sehen lassen, das Momentum ist auf unserer Seite. Es war ein richtiger Arbeitssieg. Jeder träumt jetzt von der Champions League, der Unterschied ist dann aber die Umsetzung - das machen wir im Moment sehr gut", sagte Hoffenheims Trainer Christian Ilzer nach dem verdienten Sieg seiner Mannschaft im Bremer Weserstadion.

Alexander Prass mit Traumtor kurz vor der Pause

Der Österreicher Alexander Prass brachte die TSG mit einem Schuss aus 24 Metern kurz vor der Pause in Führung - das erste Bundesliga-Tor für den 24 Jahre alten Verteidiger. "Ich dachte davor schon, dass ich vielleicht den Ball kriege", beschrieb Prass die Situation in der 44. Spielminute kurz vor seinem Treffer.

Dann spielte Wouter Burger den Ball allerdings zu Andrej Kramaric an die Straufraumkante. "Der legt ihn perfekt ab und dann hatte ich schon im Kopf: 'Ich schieß jetzt einfach'. Ja, hat ganz gut geklappt", beschrieb Prass nüchtern seinen 110 km/h schnellen Schuss, der direkt im rechten oberen Kreuzeck landete - Marke Traumtor.

Trotz Roter Karte - TSG erhöht auf 2:0

Kurz nach Wiederanpfiff schwächte sich die TSG zunächst selbst. An der Mittellinie brachte Burger Romano Schmid zu Fall. Schiedsrichter Frank Willenborg zeigte dem Niederländer zunächst Gelb, korrigierte seine Entscheidung aber nach Ansicht der Videobilder: Rot.

Trotz Unterzahl erhöhte Grischa Prömel nur kurze Zeit später auf 2:0. Nach einer flachen Freistoß-Flanke verschaffte sich Prömel mit einem kleinen Schubser etwas Platz und schloss Volley ab. Der VAR griff auch hier ein, überprüfte den Schubser, doch der Treffer zählte.

Dritter VAR-Einsatz in 15 Minuten

Nur wenige Minuten später folgte der dritte VAR-Einsatz des Abends: Bremens Schmid lenkte einen missglückten Schuss seines Teamkollegen Yukinari Sugawara aus kurzer Distanz mit der Ferse über die Hoffenheimer Torlinie.

Doch der Torschütze stand zuvor im Abseits, der Treffer zählte nicht. Bremen rannte weiter an, doch die TSG-Defensive hielt dem Druck stand.

Hoffenheimer Lauf: vier Siege im Jahr 2026

Somit ist die TSG im neuen Kalenderjahr weiterhin makellos und steht derzeit auf Rang drei der Bundesliga-Tabelle: "Ich glaube, wir sind oft im richtigen Moment an der richtigen Stelle. Das kommt, glaube ich, auch einfach mit der Energie, die wir auf den Platz bringen. Und das verdienen wir uns auch irgendwo", analysierte Torschüze Prass den aktuellen Lauf seines Teams nach der Partie: "Wir werden am Ende der Saison sehen, wofür es reicht, aber dass wir da oben dabei bleiben wollen ist klar."

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Redakteur/in
Martin Bromber