2. Bundesliga | 1. FC Kaiserslautern

Neuer zweiter Geschäftsführer beim 1. FC Kaiserslautern vorgestellt

Marc Strauß soll als zweiter Geschäftsführer neben Thomas Hengen zukünftig
die Geschicke beim 1. FC Kaiserslautern leiten. Am Freitag steht
das letzte Heimspiel gegen Arminia Bielefeld an.

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Schritt für Schritt will der neue Finanz-Geschäftsführer Marc Strauß den Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern weiterentwickeln. Strauß, der bis Mitte Februar Vorstand für Verwaltung und Vereinsentwicklung bei Ligakonkurrent SV Elversberg war, wird zukünftig die zweite Geschäftsführerposition neben Thomas Hengen besetzen.

"Wir wollen, dass sich Thomas Hengen zukünftig ausschließlich auf Sport konzentrieren kann. Für alles andere ist ab jetzt Marc Strauß verantwortlich", sagte Rainer Keßler, der Vorsitzende des Beirats. "Er ist ein echter Gewinn. Jeder weiß um seine Leistung bei der SV Elversberg. Wir kaufen uns mit ihm auch ein Netzwerk, auch bei der Deutschen Fußball Liga. Das ist für uns ein echter Mehrwert."

FCK nach drei Niederlagen im letzten Heimspiel unter Druck

Auch Trainer Torsten Lieberknecht äußerte sich zum Neuzugang: "Der FCK ist erst einmal froh, mit Herrn Strauß jemanden gefunden zu haben, der diesen Geschäftsführerposten übernimmt. Ich habe ihn nach der Niederlage in Dresden kurz kennengelernt. Deshalb bin ich genauso gespannt, was er für ein Typ ist. Aber das sind Themen, die andere Leute hier mit Weitsicht entscheiden – und ich glaube, dass die Verpflichtung dem FCK guttun wird." 

Sportlich stehen die Pfälzer im letzten Saisonheimspiel gegen Arminia Bielefeld am Freitag nach drei Niederlagen in Folge ohne eigenes erzieltes Tor noch mal unter Zugzwang.

Ich habe an die Mannschaft appelliert, noch einmal an den eigenen Stolz zu denken – gerade im letzten Heimspiel. Es geht darum, eine Haltung zu zeigen und zu Hause noch einmal alles in die Waagschale zu werfen.

Vor der Partie werden mit Daniel Hanslik, Kenny Prince Redondo, Florian Kleinhansl, Luca Sirch und Avdo Spahic mehrere Spieler verabschiedet, die den Verein verlassen.

Gegen Bielefeld muss Trainer Lieberknecht neben dem Langzeitverletzten Ivan Prtajin auch auf Mika Haas (Rückenprobleme) verzichten. Fabian Kunze und Paul Joly fehlen aufgrund ihrer Gelbsperren.

Erstmals publiziert am
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Autor/in
SWR

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