Der KSC hat am fünften Spieltag der 2. Bundesliga die von Miroslav Klose trainierten Franken mit 2:1 (1:1) besiegt. Fabian Schleusener brachte Karlsruhe in Führung (44. Minute), Henri Koudossou glich kurz darauf aus (45.). Einmal mehr avancierte Marvin Wanitzek mit dem 2:1 (75.) zum Matchwinner.
Die Elf von Christian Eichner verdiente sich den Erfolg vor allem durch Effizienz. "Wir haben es geschafft, aus den wenigen Möglichkeiten zwei Tore zu ziehen", sagte der KSC-Trainer im Sportschau-Interview.
Schleusener traf nach präziser Flanke von David Herold, Wanitzek blieb im zweiten Abschnitt bei einem Nachschuss eiskalt. Durch den Sieg klettert der KSC mit elf Punkten zumindest bis zum Sonntag auf Platz zwei und hat sich in der Spitzengruppe festgebissen.
KSC will oben dabei bleiben
Eichner will gerne dort bleiben, "wo man sich wohl fühlt". Gleichwohl macht er deutlich, dass "Ruhepausen" in der 2. Liga keine Option sind. "Du musst immer den Fuß in der Tür haben und Spiele ziehen. Damit festigst du so eine Grundsubstanz in der Tabelle. Dann kannst du dir auch mal was erlauben", sagte der KSC-Trainer.
Sein Team sei in einer "absolut zufriedenstellenden Verfassung", sagte der 42-Jährige. Jetzt gelte es, die neu dazugekommenen Profis noch besser ins Gefüge zu integrieren.
Eichner hat "Spaß" am Nürnberger Fußball
Auch für den unterlegen FCN hatte Eichner noch lobende Worte parat. "Insgesamt muss man dem Gegner ein großes Kompliment machen. Sehr gute Einzelspieler und eine sehr gute Mannschaftsleistung vom 1. FC Nürnberg", sagte Eichner. "Sie hätten sich mindestens das Unentschieden verdient gehabt."
In der Tat: Der KSC kam zwar in beide Halbzeiten gut rein, doch im Anschluss übernahm jeweils der Club das Kommando. Den Karlsruhern fehlte dagegen der Zugriff gegen "junge, dynamische Spieler, die mir Spaß gemacht haben", so Eichner.