Nach dem "emotional wichtigen Heimsieg" gegen Holstein Kiel (3:1) verlangt Trainer Christian Eichner von seinem Karlsruher SC weiterhin professionelle Mentalität. Es gehe ihm in der Partie beim 1. FC Magdeburg am Sonntag (13:30 Uhr) um Wachsamkeit, so der Coach. Nach dem Erfolg in der vergangenen Woche aber erwartet Eichner noch ein wenig mehr. "Ich erhoffe mir schon eine gewisse Basis, wie vergangenes Wochenende, und eine Mannschaft, die hoffentlich einen Ticken Selbstvertrauen aus diesem Spiel gezogen hat."
Die Mannschaft dürfe nach dem Erfolgserlebnis nicht ihre Spannung verlieren, sondern müsse Schärfe und gegenseitige Unterstützung wie gegen Kiel "als Normalität begreifen", betonte der KSC-Coach.
Eichner lässt sich Startelf-Optionen offen
In Magdeburg wollen die Karlsruher die Chance nutzen, sich weiter von der Abstiegszone der 2. Fußball-Bundesliga zu entfernen. Nach dem jüngsten Heim-Erfolg könnten die Badener mit einem Sieg in Magdeburg einen direkten Konkurrenten distanzieren und einen Aufwärtstrend in Gang setzen. "Wir sind schon dabei, auf dem Gaspedal zu bleiben", sagte Eichner mit Blick auf die angepeilten 40 Punkte, die zum Klassenverbleib reichen sollten.
Zur Aufstellung hielt sich Eichner bedeckt, eine erneute Änderung des Spielsystems schloss er aber nicht aus. Zuletzt waren die Karlsruher mit einer Fünferkette erfolgreich gewesen. "Es gibt zwei, drei Optionen. Aber auch die Möglichkeit, dass wir so starten wie gegen Kiel", sagte Eichner. Im Bestfall mit dem neu gewonnen Selbstvertrauen.