Trotz Länderspielen für Tunesien

Top-Talent Louey Ben Farhat will künftig für den DFB spielen

Erst Vereinswechsel, jetzt Verbandswechsel: KSC-Jungstar Louey Ben Farhat, der inzwischen dem SC Freiburg gehört, stellt seine fußballerischen Weichen neu.

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Louey Ben Farhat vom Karlsruher SC will in Zukunft für die deutsche Nationalmannschaft spielen. Sein Wechsel vom tunesischen Verband zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) soll zeitnah abgeschlossen werden, bestätigten mehrere Quellen aus dem Umfeld des Spielers.

WM 2026 mit Tunesien kurz vorher abgesagt

Bisher lief der 20 Jahre alte Offensivspieler zweimal für Tunesiens A-Nationalmannschaft auf. Bei der vergangenen Weltmeisterschaft im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko wäre Ben Farhat eigentlich nominiert worden, sagte seine Teilnahme aber wenige Wochen vor dem Turnier ab. Den in Tunesien viel kritisierten Verzicht begründete er mit den Folgen seines im August 2025 erlittenen Mittelfußbruchs. Bei einem WM-Einsatz für Tunesien wäre er nicht mehr für das Team von Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp spielberechtigt gewesen.

Folgt das Debüt in der U21?

Sein DFB-Debüt dürfte Ben Farhat erst mal in der U21 von Trainer Antonio Di Salvo geben. Ob dieser ihn bereits für die EM-Qualifikationsspiele in Lettland (26. September), auf Malta (30. September) und in Bielefeld gegen Georgien (6. Oktober) nominiert, ist offen.

Erst vor wenigen Tagen hatte Ben Farhat den Verein gewechselt und einen Vertrag beim SC Freiburg unterschrieben. Der Bundesligist lieh den dribbelstarken Stürmer umgehend wieder an Zweitligist Karlsruher SC aus, so dass Ben Farhat während der Saison 2026/27 für den KSC spielen wird.

Karlsruhe

2. Bundesliga Warum der Ben-Farhat-Deal für den KSC eine "tolle Lösung" ist

Für den Karlsruher SC und Sport-Geschäftsführer Mario Eggimann ist der sogenannte "Deadline day" mit einem Erfolg zu Ende gegangen. Im Interview mit SWR Sport äußert sich der 45-Jährige zum Deal mit Vereinsjuwel Ben Farhat.

Louey Ben Farhat zu seinem Wechsel: "Win-win-Situation"

Ben Farhat selbst sprach von einer "Win-win-Situation" nach dem Auftritt beim 2:2 in Hannover. Er sei sehr froh, dass seine Zukunft nun geklärt sei. Der Geschäftsführer Sport des Karlsruher SC, Mario Eggimann, äußerte sich gegenüber SWR Sport ähnlich über den Transfer und sprach von einer "tollen Lösung".

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Johann Schicklinski

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