Nach historischem Europapokal-Abend

Mainz-Coach Fischer sieht keine Gefahr: "Mannschaft ist sehr bodenständig"

Für den 1. FSV Mainz 05 steht nach dem Einzug ins Viertelfinale der Conference League wieder der Alltag auf dem Programm: Kampf gegen den Abstieg aus der Bundesliga. Mit Eintracht Frankfurt erwarten die 05er einen starken Gegner.

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Nach dem historischen Europapokal-Abend sieht Trainer Urs Fischer vom FSV Mainz 05 keinen Anlass, auf die Euphorie-Bremse treten zu müssen: "Ich glaube, dass die Jungs im Kopf haben, dass die nächste Aufgabe die wichtigste ist", sagte der Schweizer vor dem Rhein-Main-Duell in der Bundesliga am Sonntag (15:30 Uhr im Liveticker und Audiostream auf sportschau.de) gegen Eintracht Frankfurt.

"Die Mannschaft ist sehr bodenständig", stellte Fischer fest, dass bei den Mainzern niemand zum Abheben tendiert. Nach dem ersten Einzug in ein Europapokal-Viertelfinale der Vereinsgeschichte, das am Donnerstag durch das 2:0 über Sigma Olmütz klargemacht wurde, erhofft sich Fischer aber auch einen Schub für das Selbstbewusstsein seiner Profis: "Siege tun gut", betonte der 60-Jährige.

Urs Fischer: Mainz 05 braucht "Leistung am Limit"

Auch gegen Frankfurt sei es wichtig, "mit einem gewissen Selbstvertrauen" ins Spiel zu gehen. Dieses benötigen die Nullfünfer im Abstiegskampf, trotz des Aufschwungs unter Fischer beträgt der Vorsprung auf Relegationsrang 16 weiterhin nur drei Punkte.

Vor der Frankfurter Eintracht, die sich unter Coach Albert Riera stabilisiert hat, warnte Fischer: "Sie haben ihr System etwas angepasst. Es ist eine Mannschaft, die den Ballbesitz will und versucht, spielerische Lösungen zu finden." Seine Profis benötigten "eine Leistung am Limit, um etwas Zählbares mitzunehmen", sagte Fischer. 

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Michi Glang

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