Nach Heimpleite gegen Gladbach

"Zum Start der neuen Woche auf Kurs": Trainersuche bei Mainz 05 vor dem Abschluss

Bei der Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach saß Interimscoach Benjamin Hoffmann auf der Bank des 1. FSV Mainz 05. Nun soll zeitnah ein neuer Trainer präsentiert werden.

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Bundesliga-Schlusslicht FSV Mainz 05 will in Kürze einen Nachfolger für Bo Henriksen vorstellen. "Zum Montag wollen wir den neuen Trainer da haben", sagte Sportdirektor Niko Bungert nach der bitteren 0:1-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach: "Wir machen alles, dass es zum Start in die neue Woche auf Kurs gebracht wird."

Der einstige Erfolgstrainer Henriksen war am Mittwoch nach dem Sturz auf Rang 18 entlassen worden. Beim Spiel gegen Gladbach, das die Mainzer aufgrund eines unglücklichen Eigentors von Danny da Costa (58. Minute) verloren, stand U23-Coach Benjamin Hoffmann an der Seitenlinie.

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Mit Interimscoach Hoffmann gegen Gladbach Mainz-Sportvorstand Heidel: "Benni bekommt das Spiel - dann wird ein neuer Trainer kommen"

Bei Mainz 05 folgt Interimstrainer Benjamin Hoffmann auf den geschassten Bo Henriksen. Sportvorstand Christian Heidel erläutert, wie es bei den Rheinhessen weitergehen soll.

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Niko Bungert: "Das habe ich selten erlebt"

"Es ist schon eine Ernüchterung", bewertete Bungert die Partie gegen die Fohlen. "Das habe ich selten erlebt. Wir spielen wie eine Mannschaft, die unten drin steht, weil wir vorne auch unsere Chancen nicht nutzen."

Die Arbeit von Interimscoach Hoffmann sei in der Kürze der Zeit gut gewesen, so Bungert weiter: "Benni hat heute Mut und seine eigenen Ideen reingebracht. Die Mannschaft hatte einen Plan und Selbstvertrauen. Das in der Phase vieles nicht von Zauberhand geht, ist auch klar."

Benjamin Hoffmann trotz Niederlage positiv gestimmt

Hoffmann selbst fand die erneute Mainzer Heimniederlage "maximal unglücklich. Wir haben nicht so gespielt, wie es die Tabelle gerade ausweist. Von daher stimmt mich das positiv".

Niko Bungert: "Wir haben keinen Zeitplan"

Im Auswärtsspiel bei Bayern München (14.12., 17:30 Uhr) soll dann ein neuer Mann auf der Mainzer Bank sitzen. "Wir haben ein gutes Gefühl, wir haben gute Gespräche, wir haben das strukturiert aufgebaut", sagte Bungert zur Trainersuche: "Wir haben jetzt keinen Zeitplan, ob da eine Unterschrift am Samstagabend, Sonntag, Vormittag oder am Montag stattfindet."

Urs Fischer und Marco Rose sollen zu den Kandidaten gehören

Laut Medienberichten soll der frühere Mainzer Verteidiger Marco Rose, ehemals Trainer in Mönchengladbach, Dortmund und Leipzig, ein Kandidat für die Henriksen-Nachfolge sein. Auch der Name Urs Fischer, langjähriger Erfolgstrainer von Union Berlin, wird mit den Rheinhessen in Verbindung gebracht.

"Er soll der Mannschaft Sicherheit geben. Im Moment sieht man, dass das Selbstbewusstsein nicht von alleine kommt", sagte Bungert zum Anforderungsprofil des neuen Chefcoaches. Und: "Punkte wären gut."

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Redakteur/in
Johann Schicklinski

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