Bundesliga | VfB Stuttgart

Was VfB-Profi Mittelstädt über den Woltemade-Poker denkt

VfB-Verteidiger Maximilian Mittelstädt erlebt seinen heiß umworbenen Teamkollegen Nick Woltemade im Trainingslager. Er verrät, was er über dessen Wechselambitionen zum FC Bayern denkt.

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Entspannt, aber mit schweren Beinen sitzt Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt beim Pressegespräch im VfB-Trainingslager in Rottach-Egern. Eine Radtour stand am Vormittag auf dem Programm, die sei eine "gute Abwechslung" in der intensiven Saisonvorbereitung am Tegernsee gewesen.

Ziel: "Am liebsten nochmal einen draufsetzen"

Wenn er von dem Teamgefüge spricht, spürt man Optimismus, Selbstbewusstsein und viel Vorfreude, mit diesem Kader die kommende Saison anzugehen: "Wir haben ein sehr gutes Mannschaftsgefühl aktuell. Ich glaube, wir sind alle sehr heiß." Dass der Kern der Mannschaft bislang erhalten werden konnte, sieht Mittelstädt als gutes Vorzeichen. Der VfB habe - weder intern noch extern - zwar noch keine genauen Ziele definiert, "aber das waren jetzt zwei geile Jahre, die wir hatten. Unser Ziel ist es, da weiterzumachen und am liebsten nochmal etwas draufzusetzen," sagt der 28-Jährige.

Mittelstädt zum Woltemade-Poker

Top-Stürmer Nick Woltemade ist - trotz der andauernden Wechselgerüchte - im Trainingslager dabei. "Ich glaube, Nick weiß, dass wir ihn sehr schätzen. Wir wissen, dass er uns auf dem Platz eine extreme Qualität geben kann, die schwer zu ersetzen ist", sagt Mittelstädt über seinen umworbenen Teamkollegen. Er glaubt allerdings, dass er und seine Mitspieler wenig Einfluss auf die Entscheidung Woltemades haben. "Da wird am Ende auch kein Spieler der ausschlaggebende Punkt für eine Entscheidung sein."

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Anfragen von großen Namen

Er selbst wurde auch schon mit anderen Vereinen (SSC Neapel oder Juventus Turin) in Verbindung gebracht. Dies kommentiert Mittelstädt mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Solche Anfragen ehrten natürlich, vor allem, wenn es sich um große Vereinsnamen handelt. Dennoch habe er keine Absichten, den Verein zu verlassen. "Der Fokus liegt aktuell auf dem VfB. Intentionen haben, glaube ich, wenige von uns, den Verein zu verlassen." Das liege an der funktionierenden Mannschaft, dem Verein, der gerade wieder aufblühe, und den Fans, die "unfassbar" seien.

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Mittelstädt: "Geil, wieder Titel gewinnen zu können"

Bestimmt liegt es aber am Gewinn des DFB-Pokals, der viele Leistungsträger dazu bringt, keine Wechsel-Intentionen zu haben. Der VfB Stuttgart hat die nächste Titelchance schon vor dem offiziellen Start der kommenden Bundesligasaison. Am 16. August geht es in der heimischen Arena im Franz-Beckenbauer-Supercup gegen den FC Bayern München: "Es ist geil, wieder einen Titel gewinnen zu können. Die Bayern sind jetzt erst seit ein, zwei Tagen im Training, da haben wir auf jeden Fall schon mal einen Vorsprung."

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Kira Rutkowski