Fußball-Bundesliga

Kann der SC Freiburg die Negativserie gegen den BVB stoppen?

Borussia Dortmund ist ein echter Angstgegner des SC Freiburg. Gegen keinen anderen Bundesligisten ist die Sieglos-Serie des Sport-Clubs länger.

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Von Autor/in Elias Bock

Nach dem 1:0-Sieg in der Europa-League gegen RB Salzburg empfängt der SC Freiburg zum Abschluss der englischen Woche am Sonntag (14.12.2025, 15:30 Uhr) Borussia Dortmund. In der Bundesliga musste das Team von Trainer Julian Schuster zuletzt eine 1:2-Niederlage beim 1. FC Heidenheim hinnehmen. Damit holten die Breisgauer in ihren sieben Auswärtsspielen dieser Saison bisher nur fünf Punkte.

Zuletzt sieben SC-Niederlagen gegen den BVB

Am Sonntag wollen die Freiburger aber wieder auf ihre Heimstärke zurückgreifen. In den sechs Bundesliga-Heimpartien reichte es für elf Punkte. Allerdings kommt mit Borussia Dortmund ein Gegner nach Südbaden, gegen den SC-Siege Seltenheitswert haben.

Freiburg konnte nur zwei der vergangenen 28 Bundesliga-Spiele gegen den BVB gewinnen. Diese beiden Siege gelangen im Jahr 2021. Zuletzt gab es allerdings sieben Niederlagen in Folge, und in jedem dieser sieben Spiele erzielte der BVB mindestens drei Tore.

Grifos Rekord-Tor im Jubiläumsspiel?

Vincenzo Grifo steht gegen den BVB vor seinem 250. Bundesliga-Einsatz für Freiburg. Im letzten Bundesliga-Heimspiel gegen Mainz erzielte der 32-Jährige sein 69. Bundesliga-Tor für Freiburg und zog mit dem SC-Rekordtorschützen Nils Petersen gleich. Mit einem weiteren Treffer wäre er die alleinige Nummer eins in der Bundesliga-Torjägerliste der Breisgauer.

Wiedersehen mit Nico Schlotterbeck

Am Sonntag wird Nico Schlotterbeck zum siebten Mal gegen seinen Ex-Klub Freiburg spielen. Der Verteidiger wechselte 2022 von Freiburg zum BVB und zeigt sich vor seiner Rückkehr in den Breisgau in Top-Form. Auch abseits des Platzes.

Nach dem dürftigen 2:2 des BVB gegen FK Bodö/Glimt in der Champions League schimpfte er über seine Mitspieler. Diese direkte öffentliche Kritik an den Kollegen nimmt ihm zumindest sein Trainer nicht übel. "Als Führungsspieler hat er das Recht, gewisse Sachen anzusprechen" sagte BVB-Coach Niko Kovac.

Auch SC-Trainer Julian Schuster zeigte für Schlotterbecks Aussagen Verständnis. "Ich finde es gut, wenn Leben in einer Mannschaft ist und Dinge klar angesprochen werden." Schuster erwartet eine hochmotivierte BVB-Mannschaft.

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