Europa League

Historischer Halbfinal-Einzug perfekt: SC Freiburg dominiert in Vigo

Im Euro-League-Rückspiel gegen Celta Vigo hat der SC Freiburg nichts anbrennen lassen. Die Breisgauer waren erneut deutlich überlegen und schrieben damit Geschichte.

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Stand

Von Autor/in Lena Bergmann

Erstmals in seiner Club-Historie hat der SC Freiburg ein internationales Halbfinale erreicht - und zwar in der Europa League. Im Rückspiel gegen den spanischen Verein Celta Vigo ließ der Sport-Club von Beginn an keine Zweifel aufkommen. Per Volley-Traumtor brachte Igor Matanovic die Freiburger in Führung (33. Minute). Yuito Suzuki traf in der Folge gleich zwei Mal, einmal vor (39.) und einmal nach der Pause (50.). In der letzten Spielminute schoss Williot Swedberg immerhin noch den Ehrentreffer für die Spanier (90. +1) zum 3:1-Ergebnis.

Matanovic bringt Freiburg mit Traumtor in Führung

Freiburg-Coach Julian Schuster schickte dieselbe Startelf wie schon beim 3:0-Erfolg im Hinspiel auf den Platz. Die Galicier hingegen wechselten gleich vier Mal und das machte sich bemerkbar: In der Anfangsphase war Celta Vigo deutlich aktiver als noch im Breisgau, hatte mehr Ballbesitz und übte immer wieder Druck auf die Freiburger aus. Wirklich gefährlich wurde es für den Sport-Club in der ersten halben Stunde allerdings nicht. Freiburg ging früh ins Gegenpressing und behielt so die Spielkontrolle.

Aussichtsreiche Torchancen fehlten aber auf beiden Seiten. Die Freiburger Führung in der 33. Minute kam daher beinahe aus dem Nichts: Die Kopfball-Ablage von Jordy Makengo nahm Matanovic direkt aus der Luft an. Per Volley-Kracher aus 18 Metern Entfernung brachte der Stürmer den Sport-Club in Führung. Vigos Keeper Radu hatte keine Chance. Wegen einer möglichen Abseitsstellung von Makengo wurde der Treffer zwar noch gecheckt, kurz darauf durften die mitgereisten Freiburger Fans jedoch richtig jubeln - das Traumtor zählte.

Deutliche Freiburger Führung zur Pause

Nur eine weitere Gelegenheit brauchten die Breisgauer, um das Halbfinale für die Gastgeber aus Galicien unerreichbar wirken zu lassen. Sechs Minuten nach dem Führungstreffer von Matanovic ließ Suzuki erneut das Netz wackeln. Halblinks aus rund sieben Metern zog der Mittelfeldspieler ab, der Ball wurde noch abgefälscht und landete rechts im unteren Eck (39.). Mit dem Spielstand von 2:0 ging es in die Pause.

Freiburg

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Suzuki schnürt Doppelpack - Celta Vigo trifft spät

Nach Wiederanpfiff setzte der Sport-Club sein souveränes Auftreten munter fort und Suzuki traf gleich nochmal: Vincenzo Grifo beförderte einen Abpraller in Richtung des Japaners, der kurz nach der Pause auf 3:0 erhöhte (50.). Die Gastgeber schienen sich schon aufgegeben zu haben, doch Freiburg ließ jetzt etwas mehr zu.

Der erste satte Schuss der Spanier aufs Tor kam nach einer guten Stunde von Fer Lopez. Zentral aus rund 17 Metern verfehlte der Stürmer den Kasten nur um Zentimeter. Danach kam Celta Vigo häufiger vors Tor der Gäste, scheiterte aber sowohl am Pfosten als auch mehrmals an Freiburgs Keeper Noah Atubolu. Erst in der letzten Minute gelang den Spaniern der Ehrentreffer durch Swedberg (90. + 1).

Highlight-Wochen für den Sport-Club

Nach einem überzeugenden 3:0 im Hinspiel setzte sich der Sport-Club auch in Vigo mit dem 3:1 schließlich deutlich durch. Im Halbfinale der Europa League trifft Freiburg dann auf Sporting Braga aus Portugal. Der SC muss zunächst am 30. April auswärts ran, eine Woche später steigt das Rückspiel. Am Sonntag treffen die Breisgauer in der Bundesliga auf den 1. FC Heidenheim (15.30 Uhr), am Donnerstag kommender Woche steht das Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart an (20.45 Uhr).