Fußball | Mitgliederversammlung SCF

Vereinsbeirat statt Präsident: Satzungsänderung und Millionen-Überschuss beim SC Freiburg

Der SC Freiburg steht wirtschaftlich blendend da. Vergangene Saison gab es auch ohne Europacup-Teilnahme einen großen Überschuss. Auch das Präsidentenamt ist nicht mehr vakant.

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Stand

Bei der Mitgliederversammlung des SC Freiburg hat Finanzvorstand Oliver Leki einen Jahresüberschuss in zweistelliger Millionenhöhe präsentiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Saison 2024/25) hat der Sport-Club 162,8 Millionen Euro (Vorjahr: 203,1 Millionen Euro) umgesetzt und damit so viel wie noch nie in einer Saison ohne Europapokal-Teilnahme, erklärte Leki in der Neuen Messe in Freiburg.

Freiburg

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SC Freiburg schafft Vereinsbeirat

Der Jahresüberschuss betrug 11,8 Millionen Euro (Vorjahr: 40,8). Das Eigenkapital erhöhte sich deutlich auf 163,7 Millionen Euro (Vorjahr: 151,9 Millionen Euro). Obwohl es keine Einnahmen aus internationalen Spielen und deutlich geringere Transfereinnahmen gab, würden die Zahlen zeigen, "dass der Verein auf dem richtigen Weg ist", sagte der Finanzvorstand, "und es gibt uns Handlungsfreiheit".

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Zuvor haben die Mitglieder nach langen Diskussionen mit einer großen Mehrheit von 87 Prozent (621 Stimmen) für eine Satzungsänderung gestimmt, mit der ein neues Vereinsgremium geschaffen wurde. Der Vereinsbeirat führt die Aufgaben des zuletzt vakanten Präsidentenamts und des Ehrenrats beim SC zusammen, der aus bis zu zwölf Mitgliedern bestehen soll. In einer Übergangsphase wird er aus den bisherigen Ehrenratsmitgliedern und den von der Mitgliederversammlung vier neu gewählten Personen bestehen. Er soll sich vorwiegend um Mitglieder- und Fan-Anliegen und den Dialog mit ihnen kümmern.