Die Frauen der TSG Hoffenheim mussten sich im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen mit 0:2 geschlagen geben. Loreen Bender (75.) und Vanessa Fudalla (82.) schossen die Tore für Werkself. Hoffenheim muss Leverkusen in der Tabelle vorbeiziehen lassen und steht mit zehn Punkten auf Platz fünf.
Das Spiel begann verhalten. Doch je länger die erste Halbzeit dauerte, desto besser kam Hoffenheim ins Spiel. Nach etwa 30 Minuten schlug sich das auch in Chancen nieder. Doch Melissa Kössler zirkelte ihren Freistoß übers Tor, zwei Minuten später scheiterte Feli Delacauw freistehend an der gut reagierenden Friederike Repohl im Leverkusener Tor. Selina Cerci versemmelte den anschließenden Abstauber, indem sie ein Luftloch schlug. So ging es mit 0:0 in die Pause.
Hoffenheim mit Problemen gegen das Leverkusener Pressing
In der zweiten Halbzeit sahen sich die Hoffenheimerinnen sehr starkem Leverkusener Pressing ausgesetzt und ließen sich davon durchaus beeindrucken. Hoffenheim-Verteidigerin Lisa Doorn spielte im eigenen Strafraum einen Fehlpass auf die zur Pause eingewechselte Caroline Kehrer. Doch Torhüterin Laura Dick entschärfte den Schuss der Kanadierin (50.).
Ein weiterer früher Ballverlust ermöglichte es Carlotta Wamser den Ball aufs Hoffenheimer Tor zu schlenzen, Dick konnte dem Ball nur hinterherschauen, doch der flog über das Tor (59.). Dass Hoffenheim ab der 75. Minute dann doch einem Rückstand hinterherlaufen musste, hatte mit dem Leverkusener Pressing jedoch nichts zu tun: Delacauw und Jill Janssens ließen Vanessa Fudalla auf der linken Seite zu viel Platz, ihre Flanke verwertete Loreen Bender per Kopf.
Verdiente Niederlage für Hoffenheim
Sieben Minuten später war das Spiel entschieden: Mit einer schönen Bewegung ließ Fudalla gleich zwei Hoffenheimer Verteidigerinnen (Doorn und Franziska Harsch) ins Leere laufen. Ihr Schuss ging von der Unterkante der Latte ins Hoffenheimer Tor. Es war am Ende eine verdiente Niederlage für Hoffenheim, weil das Team von Trainer Theodoros Dedes in der zweiten Halbzeit nur wenig entgegenzusetzen hatte.