Selina Cerci (8. & 68.) und Melissa Kössler (37. & 50.) schossen die TSG Hoffenheim zu einem souveränen Auswärtssieg beim FC Carl Zeiss Jena. Es war der Schlusspunkt in einem Spiel, in dem Hoffenheim offensiv überzeugte, in der Anfangsphase jedoch einige Probleme in der Spieleröffnung zeigte.
Die Hoffenheimerinnen wollten auf Ball und Gegnerinnen laufen lassen. Das klappte gegen die Tabellenvorletzten der Vorsaison von Anfang an recht gut. Vor allem Torjägerin Selina Cerci brauchte nicht lange, um sich in der neuen Saison zurechtzufinden. Nach einem Steilpass von Melissa Kössler, der vermutlich als Befreiungsschlag gedacht war, ließ die 25-Jährige Jena-Verteidigerin Bente Fischer einfach stehen, dribbelte dann noch Torhüterin Hannah Etzold aus und schob locker ins leere Tor ein (8.).
Melissa Kössler schnürt den Doppelpack für Hoffenheim
Die Abwehrspielerinnen um Jamilla Rankin und Vanessa Diehm in der Innenverteidigung hatten hingegen ein paar Anlaufschwierigkeiten. Mit mehreren Ballverlusten im Spielaufbau luden sie Jena immer wieder zu gefährlichen Kontern ein. Doch weder Isabella Jaron (7.) noch Merza Julevic (13.) konnten aus diesen Fehlern Kapital schlagen. Ein weiterer Fehler führte jedoch wenig später zum Ausgleich: Torhüterin Laura Dick unterlief einen Eckball und Julevic schob zum 1:1 ein (19.).
Doch Hoffenheim blieb das bessere Team mit den besseren Chancen. Nachdem Cerci mit ihrem platzierten Schuss an der herausragend reagierenden Etzold scheiterte (27.), nutzte Melissa Kössler ihren Freiraum nach einer Jenaer Fehler-Kette und schoss zur 2:1-Halbzeitführung ein (37.). Kurz nach der Pause machte Kössler ihr zweites Tor und erhöhte auf 3:1 für Hoffenheim (50.).
Cerci besiegelt den Hoffenheimer Auftaktsieg
Mit der 3:1-Führung im Rücken stabilisierte sich auch das Hoffenheimer Aufbauspiel. Das Team von Trainer Theodoros Dedes kreierte Chance um Chance. Doch Feli Delacauw (58.) und Cerci (60.) scheiterten jeweils an Jena-Keeperin Etzold. Wenig später ließ Cerci der 20-Jährigen jedoch keine Chance und traf nach feinem Doppelpass mit Delacauw zum 4:1-Endstand (68.).