Der Traum vom Achtelfinale lebt
Frei nach dem Motto "Besser spät als gar nicht": Bilal El Khannouss (84.) und Deniz Undav (90.+1) sorgten vor 60.000 Zuschauern in der Schlussphase der Partie gegen Feynoord Rotterdam für den umjubelten 2:0-Erfolg. Nach diesem furiosen Endspurt war Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß "sehr erleichtert. Wenn wir nicht gewonnen hätten, wäre der Druck sehr groß geworden. Jetzt haben wir uns eine gute Ausgangsposition erarbeitet." VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth fand nach der Partie die Ambitionen des VfB in der Europa League bestätigt: "Es ist schon so, dass die Mannschaft den Anspruch hat, in diesem Wettbewerb was zu reißen. Und es ist nach wie vor alles möglich."
Ein Sieg für die Seele
Nach dem Heimdreier gegen Rotterdam können die Schwaben im internationalen Geschäft erst einmal durchatmen. Mit nun sechs Punkten aus vier Spielen rückte der VfB, der zuletzt gegen Basel und Fenerbahce verloren hatte, in der Tabelle der Ligaphase auf Rang 20 vor und stellte zumindest den Anschluss an die Top acht wieder her. Deshalb überwog bei Deniz Undav, totz einiger Schwächen, auch die Freude über den Sieg: "Heute war es wichtig, einen dreckigen Sieg einzufahren. Wir haben nicht unsere beste Leistung gezeigt. Aber solche Siege sind manchmal mehr wert," sagte Undav im Interview SWR-Sport.
Nationalmannschaft "Kein Kommentar": Angelo Stiller reagiert auf Nicht-Nominierung für den DFB
Angelo Stiller vom VfB Stuttgart wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht für die Länderspiele im November nominiert. Seine Reaktion? "Kein Kommentar".
Erst Augsburg, dann Deventer
Am 27. November können die Schwaben gegen die Go Ahead Eagles Deventer ihrem Minimalziel Achtelfinale wieder ein Stück näher kommen. Die Niederländer haben ebenfalls sechs Punkte auf dem Konto und stehen unmittelbar hinter Stuttgart auf Platz 21. Doch zunächst ist der VfB am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) in der Bundesliga im Heimspiel gegen den FC Augsburg gefordert.