Eishockey

Adler Mannheim gewinnen spektakuläres Duell gegen die Eisbären Berlin

In der Neuauflage des Endspiels der abgelaufenen Saison besiegen die Adler Mannheim die Eisbären Berlin nach einem spektakulären Schlagabtausch. Damit haben die Kurpfälzer einen soliden DEL-Start hingelegt.

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Stand

Von Autor/in Michael Richmann

Die Adler Mannheim haben das Traditionsduell gegen die Eisbären Berlin mit 4:3 (2:2, 1:0, 1:1) gewonnen. In ausverkaufter Halle sorgten Jonas Müller (1. Minute) und Ty Ronning (2.) schnell für eine Zwei-Tore-Führung der Eisbären. Anthony Greco (3.) und Matthias Plachta (10.) konnten noch im ersten Drittel für die Adler ausgleichen. Die weiteren Mannheimer Tore schossen Tom Kühnhackl (26.) und Justin Schütz (50.). Manuel Wiederer konnte in Unterzahl zum zwischenzeitlichen 3:3 für Berlin ausgleichen (49.)

Adler Mannheim lagen schon nach zwei Minuten deutlich zurück

Schon nach 56 Sekunden musste Jake Hildebrand den Puck das erste Mal aus dem Netz holen. Der Berliner Ronning stand völlig frei vor dem Mannheimer Keeper und legte auf Müller quer, der noch viel freier vor dem nun leeren Tor stand und nur noch den Schläger hinhalten musste. Die Mannheimer Abwehr hatte sich zu diesem Zeitpunkt quasi kurz in Luft aufgelöst. Nach exakt zwei Minuten waren John Gilmour, Tobias Fohrler und Patrick Brown zwar wieder an Ort und Stelle, sie konnten trotzdem nicht verhindert, dass sich Ronning den zweiten Berliner Treffer erwuselte.

Doch noch im ersten Drittel kämpften sich die Adler zurück. Zach Solow kurvte mit einer schönen Einzelleistung vors Berliner Tor. Dessen Schoss konnte Eisbären-Keeper Jack LaFontaine nicht festhalten. So konnte Greco zum Anschluss einschieben (3. Minute). Kurze Zeit später traf Plachta mit einem wuchtiger Schlagschuss zum Ausgleich (10.). Mehr Spektakel hatte das erste Drittel nicht zu bieten. So ging es mit dem 2:2 in die erste Pause.

Adler Mannheim kontern den Gegenschlag

Im zweiten Drittel waren die Eisbären zunächst wieder überlegen. Hildebrand musste allein dreimal gegen Gabriel Fontaine eingreifen. Dann konnte der Adler-Keeper jedoch in Ruhe zusehen, wie Kühnhackl die Kurpfälzer nach einem sehenswerten Rückhandpass des 17-Jährigen Max Calce zum ersten Mal in Führung schoss (26.). Weil Hildebrand seinen Kasten danach sogar in Unterzahl sauber hielt, nahmen die Adler die 3:2-Führung mit in den Schluss-Abschnitt.

Die Führung hatte in diesem jedoch nicht allzu lange Bestand, denn Wiederer traf nach einem nachlässigen Scheibenverlust der Mannheimer Powerplay-Formation zum Ausgleich (49.). Allerdings hatte der Stadionsprecher das Ende der Strafzeit noch nicht ganz durchgesagt, als Schütz nach einem Schuss von Nicolas Mattinen zum 4:3-Siegtreffer abstaubte.

Die Adler Mannheim können damit auf ein solides Start-Wochenende in der neuen DEL-Saison zurückblicken. Nach der knappen Niederlage in München, bei der das Team von Trainer Dallas Eakins nach Penaltyschießen wenigstens noch einen Punkt mitnehmen konnte, brachte der Sieg im Traditionsduell gegen die Eisbären Berlin den ersten Dreier.