Neuzugang aus der G-League

"Werden jede Woche besser mit ihm": Die Gladiators Trier und ihr Hoffnungsträger Steven Ashworth

Seitdem Steven Ashworth in Trier ist, gewinnen die Gladiators wieder. Auch im Spiel gegen Frankfurt zeigte der Aufbauspieler, warum er ein guter Ersatz für Eli Brooks ist.

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Von Autor/in David Luding

Nach drei Niederlagen zum Ende des Jahres 2025, ist der Basketball-Bundesligist Gladiators Trier zurück in der Erfolgsspur. 2026 startete mit einem Sieg gegen Vizemeister Ulm, am Wochenende folgte der 89:84-Triumph über die Frankfurt Skyliners. Ein wichtiger Faktor in diesen beiden Spielen: Neuzugang Steven Ashworth.

Steven Ashworth - "Zu 100 Prozent" ein guter Ersatz für Brooks

Der 25-jährige US-Amerikaner ist seit dem 2. Januar in Trier. Ashworth wurde als Ersatz für den nach Spanien abgewanderten Eli Brooks verpflichtet. Brooks war im ersten Saisondrittel der Lenker des Trierer Angriffs, erzielte die zweitmeisten Punkte für die Gladiators und verteilte die meisten Assists. Dass Brooks von einer Ausstiegsklausel in seinem Vertrag Gebrauch machte, traf Trier zunächst hart. Nach seinem Abgang gingen drei (zugegebenermaßen schwierige) Auswärtsspiele verloren.

Einen Sieg gab es für Trier erst wieder nach der Ankunft von Steven Ashworth. Der neue Aufbauspieler der Gladiators zeigte gleich in seinen ersten beiden Partien starke Leistungen. Auf die Frage, ob er ein guter Ersatz für Brooks sei, antwortete Trainer Jacques Schneider nach dem Sieg über Frankfurt entschlossen und kurz: "Zu 100 Prozent."

Aus der G-League nach Trier

Schneider sagte zwar auch, dass es "noch Kleinigkeiten gibt", die Ashworth besser machen könne, insgesamt ist der Coach aber sehr zufrieden mit seinem neuem Aufbauspieler. "Wir werden jede Woche besser mit ihm" konstatiert Schneider mit einem Lächeln.

Der 1,83 Meter große Ashworth spielte nach seiner College-Karierre zuletzt in der G-League, die Entwicklungsliga der NBA. Trier ist seine erste Station in Europa, in seiner neuen Heimat fühlt er sich schon richtig wohl.

Selbst bei einem Wechsel an das andere Ende der Welt und nach gerade einmal drei Wochen, habe ich schon eine Gruppe von besten Freunden gefunden. Wir sind immer zusammen, haben viel Spaß. Es herrscht eine besondere Chemie im Team und ich bin sehr glücklich, ein Teil davon zu sein.

Ein Scharfschütze mit Spielübersicht

Auch auf dem Basketball-Parkett ist Ashworth schon wertvoller Bestandteil des Teams, hat sich sehr schnell integriert. Sowohl gegen Ulm, als auch gegen Frankfurt erzielte der 25-Jährige jeweils 16 Punkte, deutete dabei auch schon sein Wurfstärke an - Ashworth gilt als hervorragender Distanzschütze, traf in der laufenden G-League-Saison mehr als 50 Prozent seiner Dreipunktewürfe.

Neben dem Wurf ist die Spielübersicht Ashworths große Stärke. Gegen Ulm verteilte er neun Assists, gegen Frankfurt waren es sechs - in beiden Partien der Topwert der Trierer. Der US-Amerikaner weiß, wie er seine Mitspieler gut in Szene setzt, seine Pässe sind eine große Bereicherung für die Offensive der Gladiators.

Am kommenden Samstag (18:30 Uhr) steht für Steven Ashworth das erste Auswärtsspiel mit Trier an. Die Gladiators sind dann zu Gast in Weißenfels beim Mitteldeutschen BC. Mit Neuzugang Ashworth reisen die Gladiators sicherlich selbstbewusst nach Sachsen-Anhalt.

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Autor/in
David Luding
Ein Film von
Patricia Preis