Noch fünf Minuten sind in der Arena Trier zu spielen. Bayern macht acht Punkte in Folge und liegt mit 89:69 Punkten vorne. Das Spiel ist gelaufen. Und die mehr als 5.000 Gladiators-Fans skandieren "Spitzenreiter - Spitzenreiter - hey, hey." Die Trierer feiern ihre Mannschaft für eine gute Leistung - obwohl sie zu diesem Zeitpunkt gegen Bayern München geradezu hoffnungslos zurückliegen.
Gladiators bieten Bayern Riesenkampf
Doch der Überraschungstabellenführer der Basketball-Bundesliga, die Gladiators Trier, bieten dem siebenfachen Deutschen Meister im Viertelfinale über weite Strecken einen tollen Kampf. Erst zur Halbzeit wird der Abstand größer: 51:37 für die Bayern. Die Schnellangriffe der Trierer unterbinden und Aufbauspieler Eli Brooks früh unter Druck setzen, so das Rezept der Bayern. Triers Tempobasketball frühzeitig bremsen.
In der zweiten Hälfte führt Trier Spielmacher Eli Brooks Trier zwar noch mal auf neun Punkte ran. Die Fans wittern eine Chance. Doch am Ende reicht es nicht für die Überraschung. Trier verliert doppelt so häufig den Ball wie die Bayern. Und auch bei den Drei-Punkte-Würfen klappt es nicht wie gewohnt. Nur ein Viertel der 27 Versuche sitzt.
Bayern bringen "Promidichte" in die Arena Trier
Das "Spiel des Jahres" zog viele bekannte Gesichter an. Und auch prominente Gäste, die eher selten in der Arena Trier zu sehen sind.
Neben Fußball-Bundesliga Stars wie Jan Thielmann vom 1.FC Köln oder Dominik Kohr vom FSV Mainz 05 waren auch die Trierer Basketball Pokalsieger James Marsh und Jörn Patzak in der Halle. Aus der Politik der rheinland-pfälzische SPD Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) und Bildungsminister Sven Teuber (SPD).
Standing Ovations gegen Bayern-Basketballer
In den letzten Minuten - die Entscheidung für Bayern ist gefallen - steht die ganze Arena. Standing Ovations für die Gladiators Trier, die sich nie aufgegeben haben.
Damit scheiden die Gladiators Trier aus dem Pokal aus. Bayern München steht am 21. und 22. Februar 2026 im "Top Four"-Finalturnier. Kommenden Mittwoch geht es für die Gladiators in der Bundesliga wieder mit einem Heimspiel weiter. Zu Gast ist dann Mitaufsteiger Jena.