In den Playoffs gegen Berlin

Jetzt gehts los: Adler Mannheim sind heiß aufs DEL-Finale

Sechs Jahre ist es her, dass die Adler Mannheim die Meistertrophäe unters Hallendach stemmen durften. In den DEL-Playoffs spielen sie gegen die Eisbären Berlin wieder um den Titel.

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Von Autor/in Mika Fetzer

"Der Freitag kann nicht schnell genug kommen", sagt der zweifache Stanley-Cup-Sieger Tom Kühnhackl gegenüber SWR Sport. Schon seit Tagen seien die Anspannung und die Vorfreude der Fans auf die Spiele gegen Berlin spürbar.

Das ist auch nachvollziehbar, denn seit Montagabend ist klar, dass die Adler Mannheim in der Finalserie um die Meisterschaft gegen den großen Rivalen aus Berlin antreten. Mehr als die Hälfte aller Meistertitel gingen entweder nach Berlin oder Mannheim - und auch in dieser Saison waren die Aufeinandertreffen der deutschen Eishockey-Giganten spektakulär.

Kapitän Marc Michaelis erwartet einen harten Kampf gegen den Rivalen aus Berlin und fordert von seinem Team, diesen von Anfang an anzunehmen. Der gebürtige Mannheimer ist aber auch schon jetzt stolz auf die Leistung seiner Mannschaft und betont, die Adler wollen "dahin, wo die Berliner sind". Den ersten Schritt in die richtige Richtung kann das Team aus der Quadratestadt am Freitagabend (ab 19:30 Uhr im Liveticker bei sportschau.de) im ersten von maximal sieben Spielen machen.

Die Möglichkeit zu haben, mit meinem Herzensverein um die Meisterschaft zu spielen, ist für mich das Allergrößte.

Zusammenhalt und "Eishockey-verrückte" Fans

Die Mannheimer sind sich der Qualität ihrer Gegner durchaus bewusst, wissen aber auch um ihre eigenen Stärken. Eine davon: der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Von Kameradschaft ist die Rede, wenn man die Spieler auf ihr Team anspricht, von dem Willen, alles füreinander zu tun und von einem Zusammenhalt, der über Jahre in der Mannschaft gewachsen ist und sich jetzt in dem unbedingten Wunsch zeigt, endlich wieder den Titel zu gewinnen.

Auch die Fans sind hungrig auf den Meistertitel. Die ganze Region sei "Eishockey-verrückt", erzählt Angreifer Matthias Plachta und betont, dass der Heimvorteil gerade wegen dieser Fans ein Unterschiedsfaktor sein könnte.

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Mika Fetzer