DEL-Playoffs

Heimsieg gegen die Fischtown Pinguins: Adler Mannheim legen in K.o.-Runde vor

Die Adler Mannheim überzeugen im ersten Match des Playoff-Viertelfinals gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Die Kurpfälzer legen damit in der "Best-of-Seven-Serie" vor.

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Stand

Von Autor/in Johann Schicklinski

Das große Ziel für die Adler Mannheim war bereits vor dem Playoff-Start klar: die erste deutsche Meisterschaft seit 2019. Im ersten Viertelfinale der "Best-of-Seven-Serie" am Mittwoch (25.03.) starteten die Kurpfälzer in der heimischen Arena mit einem 5:2 (2:0, 2:1, 1:1)-Sieg gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven.

Damit wurden die Adler ihrer Favoritenrolle gerecht. Bereits in der Hauptrunde gewannen die Mannheimer alle vier Partien gegen den Kontrahenten. Sie profitierten nun in Spiel eins auch davon, vor der K.o.-Runde als Hauptrunden-Zweiter noch etwas Kraft tanken zu können, während die Pinguins den Umweg über die Pre-Playoffs nehmen mussten. Dort hatten sich die Norddeutschen mit zwei Siegen gegen Nürnberg durchgesetzt.

Marc Michaelis mit der frühen Führung für die Adler Mannheim

Die Adler waren zu Beginn das aktivere Team. Nach einem Schussversuch von Lukas Kälble, den Bremerhavens Keeper Kristers Gudlevskis abwehrte, verwertete Marc Michaelis den Abpraller aus kurzer Distanz zur frühen Führung für die Mannschaft von Trainer Dallas Eakins (3. Minute).

Nach dem furiosen Auftakt flachte das Match ab, beide Teams leisteten sich im Aufbauspiel immer wieder Fehler. Auch bedingt durch mehrere Zwei-Minuten-Strafen entstand kein richtiger Spielrhythmus. Trotzdem kamen die Adler zum zweiten Treffer: John Gilmour zog einfach mal von der blauen Linie aus ab - und Bremerhavens Akito Hirose fälschte den Puck unglücklich ab, Pinguins-Torwart Gudlevskis war machtlos. 2:0 für die Kurpfälzer (15.) - gleichzeitig der aus Heimsicht verdiente Zwischenstand nach dem ersten Drittel.

Nicolas Mattinen kontert Treffer von Phillip Bruggisser

Kurz nach Beginn des zweiten Drittels verkürzten die Pinguins in Überzahl auf 1:2. Phillip Bruggisser traf während des Powerplays seines Teams aus der Distanz zum Anschluss (25.). Adler-Keeper Maximilian Franzreb, der zwischen 2021 und 2025 für Bremerhaven gespielt hatte, sah den Schuss erst sehr spät - und konnte den Einschlag nicht mehr verhindern. Doch Mannheim schlug schnell zurück: Nicolas Mattinen traf elegant mit der Rückhand zum 3:1 für die Gastgeber (29.).

Luke Esposito veredelt einen Tempogegenstoß

Das Match war im zweiten Drittel zerfahren, es gab viele Zeitstrafen und Unterbrechungen, etwa auch, weil Münzen vom Publikum aufs Eis flogen. Eishockey wurde aber auch noch gespielt - und Luke Esposito traf nach einem Tempogegenstoß der Adler zum 4:1 für Mannheim (34.).

Das finale Drittel begann dann eher ruhig. Mannheim agierte angesichts des Vorsprungs abwartend und versuchte, das Spiel zu kontrollieren. Bremerhaven fehlten die Mittel, die in der Defensive sicher stehenden Hausherren in Bedrängnis zu bringen. Knapp zehn Minuten vor der Schlusssirene erzielten die Kurpfälzer dann ihren fünften Treffer: Nach Vorlage von Tom Kühnhackl netzte Yannick Proske zum 5:1 für die Gastgeber ein (50.). Fast im Gegenzug stellte Rayan Bettahar dann noch einmal auf 2:5 aus Sicht der Fischtown Pinguins (51.). Letztlich geriet der verdiente Heimsieg der Adler Mannheim aber nicht mehr in Gefahr.

Schon am Freitag geht es weiter

Weiter geht es für beide Team am Freitag (27.03.) in Bremerhaven, wenn die Fishtown Pinguins die Adler Mannheim zu Spiel zwei der Viertelfinalserie empfangen. Am Sonntag (29.03.) haben dann die Kurpfälzer wieder Heimrecht. Das Team, das vier Mal gewinnt, zieht ins Halbfinale ein.

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Johann Schicklinski