Die Ravensburg Towerstars haben am Dienstag in der Playoff-Viertelfinalserie der DEL2 das erste Spiel gegen die Bietigheim Steelers (Kreis Ludwigsburg) nach Verlängerung gewonnen.
Bis Ende des Monats treffen die beiden Teams bis zu sieben Mal aufeinander. Ins Halbfinale kommt die Mannschaft, die als erste vier Spiele gewinnt. Alle Termine der Viertelfinalserie gibt es hier.
Bietigheim: Vom Aufsteiger zum Playoff-Kandidaten
In der Hauptrunde haben die Towerstars alle vier Spiele gegen die Steelers gewonnen. Als Aufsteiger aus der Oberliga musste Bietigheim vor allem gegen die etablierten Topteams der DEL2 Lehrgeld zahlen. Das Team von Ex-Towerstars-Kapitän und Aushilfs-Co-Trainer Alexander Dück kämpfte jedoch erfolgreich für die Wende. Ab Dezember ging es kontinuierlich nach oben.
Am Ende lieferten sich die Steelers mit den Towerstars bis in das letzte Wochenende der Hauptrunde hinein einen spannenden Kampf um Platz 4. Die Ravensburger entschieden das Duell für sich und sicherten sich so das Heimrecht im ersten Spiel der Viertelfinalserie.
Towerstars: Defensivarbeit als Schlüssel zum Erfolg
Nach dem Ende der Hauptrunde nutzten die Towerstars die Zeit für eine kurze Pause und starteten dann in die Vorbereitung auf die Playoff-Phase. Trainer Bo Subr setzt auf eine klare Strategie: "Wir müssen dem Gegner die Zeit und den Raum nehmen, sein Spiel aufs Eis zu bringen." Besonders wichtig sei die defensive Stabilität, betont auch Stürmer Marvin Schmid.
Der sportliche Leiter der Towerstars, Marius Riedel, erwartet eine enge Serie: "Bietigheim hat eine hervorragende Saison gespielt und bringt offensiv viel Qualität aufs Eis. Dennoch glaube ich, dass wir uns als Team durchsetzen können."
Vertraute Gesichter auf beiden Seiten
Das Duell zwischen Ravensburg und Bietigheim hat auch eine persönliche Note: Mehrere Spieler haben bereits das Trikot des Gegners getragen. So hütete Towerstars-Torhüter Ilya Sharipov einst das Tor der Steelers, während Olafr Schmidt, der aktuelle Bietigheimer Keeper, früher für Ravensburg spielte. Mit Pawel Dronia und Sören Sturm befinden sich auch in der Steelers-Defensive zwei ehemalige Towerstars-Profis.