Basketball-Bundesliga

Gladiators Trier verlieren Duell der Tabellen-Nachbarn in Rostock

Im Kampf um die Playoff-Plätze müssen die Gladiators Trier eine deutliche Niederlage bei den Rostock Seawolves verkraften.

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Von Autor/in Michael Richmann

Die Gladiators Trier mussten sich den Rostock Seawolves in einem punktreichen Spiel deutlich mit 103:118 geschlagen geben und die Mecklenburger im Kampf um die direkten Playoff-Plätze vorerst an sich vorbeiziehen lassen. Denn beide Teams stehen bei zwölf Siegen und neun Niederlagen, Trier hat jedoch das deutlich schlechtere Punkte-Verhältnis und nun auch den direkten Vergleich verloren.

Trier lief von Anfang an einem Rückstand hinterher, konnte den im ersten Viertel jedoch noch relativ konstant halten. Nach einem erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf von D'Shawn Schwartz startete Trier mit 18:23 Punkten ins zweite Viertel. Dort konnte das Team von Jacques Schneider nicht verhindern, dass die Rostock Seawolves ein wahres Feuerwerk abbrannten. Gegen TJ Crockett Jr., Andy van Vliet, Kassim Nicholson und D'Shawn Schwartz fand die Trierer Verteidigung keine Mittel - sie alle punkteten schon in der ersten Halbzeit zweistellig und schickten Trier mit einem 43:61 Rückstand in die Pause.

Trier Aufholjagd kommt zu spät

Die Gladiators kamen mit viel Energie aus der Kabine und zeigten sich im Angriff deutlich effizienter. Vor allem Marten Linßen und Steven Ashworth sorgten dafür, dass Trier den Seawolves wieder etwas näher kam. Auch in der Abwehr zeigte sich das Team wieder deutlich konzentrierter. So gelang es Jordan Roland mit einem Dreier auf 71:86 zu verkürzen.

Mit dem 15-Punkte-Rückstand ging Trier ins letzte Viertel und hoffte, das Spiel mit dem berüchtigten Tempo-Basketball doch noch drehen zu können. Allerdings fand Rostock auch im Schlussviertel immer wieder eine Antwort: Dem erfolgreichen Dreier von George King setzte Kassim Nicholson einen erfolgreichen Dreier entgegen. Den Dunking von Maik Zirbes konterte Lukasz Kolenda mit einem lässigen Korbleger. So blieb die Trierer Aufholjagd erfolglos. Die letzte Aktion war trotzdem den Trieren vorbehalten: Topscorer George King machte von der Freiwurf-Linie seine Punkte 21 und 22 und sorgte damit für den 103:118-Endstand.