Deutschland ist innerhalb von nur drei Jahren bereits zum fünften Mal Austragungsort eines Hallenhockey-Großereignisses. In diesem Jahr findet die Hockey-Europameisterschaft in Heidelberg statt. Pro Spieltag können rund 4.400 Zuschauerinnen und Zuschauer die EM live vor Ort mitverfolgen. Tickets sind weiterhin erhältlich. An vier Turniertagen treten die zehn besten Mannschaften Europas gegeneinander an und kämpfen um den Titel.
Alles, was rund um das Event wichtig ist, gibt es hier in der Übersicht:
Wer spielt in welcher Gruppe?
Wie läuft die EM ab?
Wer geht als Favorit ins Turnier?
Wie sieht der Kader aus?
Wer spielt in welcher Gruppe?
Die zehn teilnehmenden Mannschaften sind eingeteilt in Pool A und Pool B. Die Gruppen-Zusammensetzungen:
Wie läuft die EM ab?
Das Turnier beginnt am Donnerstag, dem 08. Januar 2026, um 9.30 Uhr mit der Partie Polen gegen die Türkei. Zehn Mannschaften treten in zwei Pools gegeneinander an. Jedes Team absolviert in der Vorrunde vier Spiele.
Im Anschluss qualifizieren sich jeweils die zwei besten Teams der beiden Pools für das Halbfinale. Dort trifft der Erste aus Pool A auf den Zweiten aus Pool B, sowie der Zweite aus Pool A auf den ersten aus Pool B. Die Platzierungsspiele und das Finale findet am 10. & 11. Januar statt.
Die deutsche Nationalmannschaft bestreitet ihr Auftaktspiel am ersten Turniertag um 20.15 Uhr gegen Irland. Am 9. Januar folgen gleich zwei Begegnungen: Um 14.00 Uhr geht es gegen die Schweiz, am Abend um 20.15 Uhr wartet Belgien. Im letzten Vorrundenspiel trifft die DHB-Auswahl auf Spanien. Erreicht Deutschland den ersten oder zweiten Platz im Pool, steht am Abend des dritten Turniertages das Halbfinale auf dem Programm.
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Wer geht als Favorit ins Turnier?
Die deutsche Hallenhockey-Nationalmannschaft geht als klarer Favorit in die Heim-Europameisterschaft. Im Jahr 2025 setzte sich das Team im Finale gegen Belgien durch und möchte nun den Titel verteidigen. Insgesamt konnten die Deutschen bereits 17 von 21 Europameisterschaften für sich entscheiden.
Als amtierender Welt- und Europameister und mit dem Heimvorteil im Rücken stehen die Vorzeichen erneut sehr gut. Dennoch dürfen Konkurrenten wie der dreifache Europameister Österreich nicht unterschätzt werden.
Wie sieht der Kader aus?
Die Bundestrainer Jan-Philipp Rabente und Matthias Witthaus nominieren für das Heimturnier fünf Weltmeister von 2025 (Jasper Ditzer, Anton Boeckel, Tom Schmidt-Didlaukies, Anton Pöhling und Nicolas Proske). Gleichzeitig erhalten auch neue Spieler die Chance, sich auf internationaler Bühne zu beweisen.
Aus dem Südwesten unterstützen vier Spieler aus den Mannheimer Hockeyclubs die deutsche Nationalmannschaft: Lukas Stumpf, Luca Großmann, Jan-Philipp Fischer und Nicolas Proske.