Die Olympia-Zweite von Paris stand nach zwei ungültigen Versuchen schon vor dem Aus, doch dann rettete sich Mihambo mit 6,63 Metern noch in den Endkampf - und legte dort mit dem letzten Sprung 6,82 Meter nach.
Mihambo: "Gibt viel Selbstbewusstsein"
Sie sei nicht gut in den Wettkampf gekommen, meinte Mihambo anschlließend im Interview mit SWR Sport: "Ich habe es dann retten müssen und habe es geschafft. Das gibt einem natürlich sehr viel Selbstbewusstsein, wenn man weiß, man kann jede Situation noch irgendwie retten." Sie sei auch stolz, dass ihr dann nochmal ein weiterer Sprung gelungen ist.
Noch sechs Wochen bis zur WM
Mihambo hat nun noch sechs Wochen Zeit, um für die WM in Tokio (13. bis 21. September) weiter in Topform zu kommen. In dem Stadion, in dem sie sich vor vier Jahren zur Olympiasiegerin gekrönt hatte, will Mihambo erneut ganz oben stehen. Allerdings hat ihre Rivalin und Olympiasiegerin Tara Davis-Woodhall im Fernduell am Wochenende den stärkeren Eindruck hinterlassen. Die US-Amerikanerin flog bei ihren nationalen Meisterschaften in Eugene auf starke 7,12 Meter und ist damit erneut die Nummer eins der Welt. Mihambo hat in diesem Sommer bisher 7,01 Meter geschafft.