Trotz hochsommerlicher Hitze fanden die württembergischen Meisterschaften der Rettungsschwimmer im Biberacher Hallenbad statt - bei 30 Grad. Teams verschiedener Altersklassen kämpften gegeneinander um den Titel.
Viele Kinder können nicht richtig schwimmen
"Man muss halt trainiert sein, du musst nicht an einem Tag perfekt schwimmen können. Es braucht viel Übung", erklärt Viktoria Kulovits von der DLRG Bietigheim-Bissingen. "So eine Puppe wiegt über Wasser 40-50 Kilo und im Wasser ist sie ja eigentlich leichter aber da wir voll schwimmen, eigentlich anstrengend."
Die Gegenwart im Rettungsschwimmer ist herausfordernd. Die Zahl der Grundschulkinder in Deutschland, die nicht schwimmen können, hat sich von 2017 bis 2022 verdoppelt. Viel zutun also für die deutschen Rettungsschwimmer, die sich Besserung erhoffen.
"Deswegen ist natürlich sehr wichtig, dass die Schwimmbäder offen haben und dass auch Schwimmen gelehrt werden kann. Und grad auch die Schwimmausbildung", weiß DLRG-Trainer Benjamin Geyer. Beim Wettbewerb in Biberach am Samstag hat sein Team aus Bietigheim-Bissingen jedenfalls die Nase vorn.