Kreisläufer Jannik Kohlbacher (zehn Tore) und Torhüter David Späth (elf Paraden) sicherten den Rhein-Neckar Löwen einen 35:29-Sieg gegen den HSV Hamburg. Mit 20:16 Punkten sind die Mannheimer auf Platz sieben und damit wieder auf Tuchfühlung zu den Europapokal-Plätzen. Der HSV Hamburg ist mit nun 17:19 Punkten auf Platz neun abgerutscht.
Jannik Kohlbacher brilliert bei den Rhein-Neckar Löwen
Die Rhein-Neckar Löwen begannen konzentriert und stellten den HSV Hamburg mit einem 4:0-Parade-Start vor eine knifflige Aufgabe. Erst nach etwa 10 Minuten fand der wuchtige Rückraum um Jacob Lassen und Niklas Weller Lösungen. Doch immer wenn sich die Hamburger auf ein Tor herangekämpft haben, legten die Rhein-Neckar Löwen einen Zwischenspurt ein und bauten den knappen Vorsprung wieder aus. Dank der Tore von Kreisläufer Jannik Kohlbacher ging es mit 14:12 für die Gastgeber in die Pause.
Auch nach der Pause kamen die Löwen mit ihrem Tempo-Handball besser aus der Kabine und zogen schnell wieder mit fünf Toren davon. Dank Späths Paraden geriet der Vorsprung selbst in doppelter Unterzahl (38. Minute) nicht ernsthaft in Gefahr - die Hamburger spielten über weite Strecken zu hektisch und ungenau.
Rhein-Neckar Löwen bis zum Schluss souverän
Als die Rhein-Neckar Löwen diese knifflige Phase überstanden hatten, spielte das Team von Trainer Maik Machulla die Partie konzentriert zu Ende und erhöhte den Vorsprung auf sieben Tore. Einzig der gut aufgelegte Rechtsaußen Frederik Bo Andersen sorgte mit seinen sechs Toren dafür, dass die Hamburger nicht völlig abgehängt wurden. In der Schlussphase ließen es die Löwen etwas ruhiger angehen, brachten den Sieg jedoch souverän über die Zeit.